stern-RTL-Wahltrend: Union legt wieder zu, Linke und Grüne verlieren – Forsa-Chef Güllner: Flüchtlingszustrom dämpft Wirtschaftserwartungen

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Die Unionsparteien CDU/CSU verbessern sich im
stern-RTL-Wahltrend um einen Prozentpunkt und kommen jetzt wieder auf
41 Prozent. Während die SPD weiter ihre 24 Prozent behauptet,
verlieren im Vergleich zur Vorwoche sowohl Grüne als auch Linke einen
Punkt auf jeweils 10 Prozent. Auch die FDP büßt einen Punkt ein und
rutscht auf 4 Prozent ab. Die AfD gewinnt einen hinzu auf nun
ebenfalls 4 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen 7
Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 30
Prozent.

Bei der Kanzlerpräferenz – wenn also die Spitze des Kanzleramts
direkt gewählt werden könnte – erhält Angela Merkel wie in der
Vorwoche 52 Prozent, während SPD-Chef Sigmar Gabriel einen
Prozentpunkt verliert und mit nur 14 Prozent 38 Punkte hinter Merkel
landet. Bei der Einschätzung der politischen Kompetenz der Parteien
trauen der Union 28 Prozent der Wahlberechtigten zu, mit den
Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden – ein Punkt mehr
als in der vergangenen Woche. Der SPD trauen dies nur 8 Prozent zu.
Dass keine Partei diese Kompetenz besitzt, glaubt eine Mehrheit von
58 Prozent.

Nur 16 Prozent der Bundesbürger rechnen in den kommenden Jahren
mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse in
Deutschland, 43 Prozent dagegen mit einer Verschlechterung. 39
Prozent erwarten keine Veränderung. Für die eingetrübten Aussichten
macht Forsa-Chef Manfred Güllner unter anderem die
Griechenland-Krise, den Flüchtlingszustrom oder die Börsen-Talfahrt
in China verantwortlich.

„Angestellte und Beamte beurteilen die künftige ökonomische
Entwicklung optimistischer als Arbeiter und Selbstständige“, sagt
Güllner, „zuversichtlicher als der Durchschnitt der Deutschen sind
auch die Anhänger der Union, der Grünen und der FDP.“
Überdurchschnittlich pessimistische Wirtschaftserwartungen hätten
dagegen die Anhänger der Linken und vor allem der AfD. Güllner: „Hier
handelt es sich meist um Angehörige eines bestimmten Segments der
Mittelschicht, denen es objektiv gut geht, die aber extreme
Statusängste haben.“

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 31. August bis 4.
September 2015 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders
RTL 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine
computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die
statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Diese Vorabmeldung ist nur mit der Quellenangabe
stern-RTL-Wahltrend zur Veröffentlichung frei.

Pressekontakt:
Sabine Grüngreiff, Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation, Telefon
040 – 3703 2468, oder Matthias Bolhöfer, RTL-Kommunikation, Telefon
0221 – 4567 4227.

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