Studie „Mobile Security 2015“: Unternehmen sehen Defizite bei eigenen IT-Sicherheitskonzepten

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Mehrheit der Unternehmen hält getroffene Maßnahmen
zum Schutz der mobilen IT für verbesserungswürdig / Großteil der
Firmen verfügt über kein explizites Budget für IT-Sicherheit /
Größtes wahrgenommenes Risiko ist der Diebstahl von Unternehmensdaten
/ Entscheidern fehlen fundierte Kenntnisse zum Thema App-Security /
Studie von IDG Business Research Services im Auftrag von TecChannel
und COMPUTERWOCHE in Zusammenarbeit mit Baramundi Software, Kobil
Systems, mediaTest digital und TÜV Nord / Befragung von mehr als 600
IT- und Business-Verantwortlichen aus Unternehmen im
deutschsprachigen Raum

Die Mehrheit der Unternehmen im deutschsprachigen Raum zweifelt an
den eigenen Sicherheitsvorkehrungen für die mobile IT. Die Hälfte
hält die getroffenen Maßnahmen für „möglicherweise nicht
ausreichend“. Fast jede zehnte Firma sagt, dass die Schutzwirkung
„definitiv nicht ausreicht“. Das sind Ergebnisse der Studie „Mobile
Security 2015″, die IDG Business Research Services im Auftrag von
TecChannel (www.tecchannel.de), Fachmedium für den IT-Einsatz in
kleinen und mittelständischen Unternehmen, und dem IT-Fachmagazin
COMPUTERWOCHE (www.computerwoche.de) erstellt hat. Dabei wurden
zwischen Ende März und Ende April 2015 insgesamt mehr als 600 IT- und
Business-Verantwortliche befragt. Partnerunternehmen der Studie sind
Baramundi Software, Kobil Systems, mediaTest digital und TÜV Nord.

Wie die Studie weiter zeigt, verfügt der Großteil der Unternehmen
(56,3 Prozent) über kein explizites Budget für IT-Sicherheit. Unter
den kleinen Firmen liegt der Wert bei 66,2 Prozent, während
Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern zu 30 Prozent auf einen
entsprechenden Posten im Etat verzichten. In rund einem Viertel der
Firmen (24,9 Prozent) enthält das IT-Sicherheitskonzept keine oder
nur wenige mobile Aspekte, jedes zehnte Unternehmen hat überhaupt
kein Sicherheitskonzept. Ein „sehr umfassendes“ IT-Sicherheitskonzept
dagegen weist ein gutes Viertel aller Befragten (25,9 Prozent) aus,
wobei der Anteil unter den größeren Organisationen (41,7 Prozent)
deutlich höher ausfällt als in kleineren Betrieben (19,7 Prozent).

Das größte Sicherheitsrisiko bei der Nutzung mobiler Geräte und
Anwendungen stellt aus Sicht der Befragten der Diebstahl von
Unternehmensdaten dar – 53,7 Prozent sind dieser Meinung. 44 Prozent
halten das Einschleusen von Malware und Viren in die Unternehmens-IT
für eine große Gefahr. Auf Rang drei der Risiken liegt mit knapp 43
Prozent der Verlust mobiler Geräte. Dass von mobilen Apps
hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit eine große Gefahr
ausgehen könnte, befürchtet lediglich eine Minderheit. 60,2 Prozent
halten das Risiko für „eher gering“ oder „gering“. Dabei fehlt es den
Befragten nach eigenem Bekunden an fundiertem Wissen zum Thema
App-Security. So bescheinigen sich lediglich 8,4 Prozent der IT- und
Business-Verantwortlichen gute oder sehr gute Kenntnisse hinsichtlich
App-AGBs und Datenschutzbestimmungen.

Der wichtigste Faktor für mehr mobile IT-Sicherheit ist aus Sicht
der Unternehmen eine verstärkte Sensibilisierung der Mitarbeiter. Auf
einer Skala von 1 (sehr wichtig) bis 7 (gar nicht wichtig) ergibt
sich für diese Maßnahme ein Mittelwert von 1,89. Die Bedeutung eines
höheren IT-Budgets bewerteten die Befragten dagegen mit einem
durchschnittlichen Wert von 2,89.

Auf Grundlage der Studienergebnisse veranstaltet die
TecChannel-Redaktion am 11. Juni 2015 einen Experten-Roundtable
„Mobile Security“. Begleitend berichten TecChannel und COMPUTERWOCHE
ausführlich über das Thema Sicherheit in der mobilen IT. Pünktlich
zum Roundtable wird darüber hinaus eine 32-seitige Ergebnisbroschüre
der Studie erscheinen.

Die komplette Studie „Mobile Security 2015“ ist im
Marktstudien-Shop des TecChannel unter
https://shop.tecchannel.de/mobilesecurity erhältlich. Neben Studien
wie der aktuellen IT-Freiberuflerstudie und dem IT-Kompass 2015
werden dort darüber hinaus in den kommenden Monaten weitere
Multi-Client-Studien verfügbar sein, die sich derzeit in Vorbereitung
befinden – unter anderem zu den Themen „Sourcing“, „Cloud Readiness“
und „Cloud Telefonie“. Für Unternehmen, die sich für
Studienpartnerschaften interessieren, steht Ramin Hayit, Account
Manager Research bei IDG Business Research Services, zur Verfügung
(Tel.: 089/360 86-882, E-Mail: rhayit@idgbusiness.de).

Pressekontakt:
Matthias Teichmann
Leiter Marktforschung
IDG Business Research Services
Tel.: 089/360 86-131
E-Mail: mteichmann@idgbusiness.de
www.tecchannel.de

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