Studie von agiplan: Kreative Klasse beflügelt Wirtschaft in Deutschland

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Die Studie untersucht alle 402 Städte und Kreise in Deutschland.
 

Die meisten Regionen verbessern sich gegenüber der ersten Studie aus dem Jahr 2010. Der Kreis Starnberg verdrängt Erlangen von der Spitze, München und Umland liegen auf Top-Plätzen. Die Nachbarregionen der Metropolen Berlin, Frankfurt, Düsseldorf und Köln entwickeln sich positiv, wichtigster Faktor ist das technologische Innovationspotenzial.

„Deutschland ist im Vergleich zu 2010 insgesamt attraktiver für kreative Köpfe geworden“, sagt Studienleiterin Dr. Claudia Martin vom Beratungsunternehmen agiplan. „Viele Regionen verbessern sich, unter den Top-Platzierungen gibt es leichte Verschiebungen.“

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Webseite, Karte und Ranking unter www.kreative-klasse.de
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Theorie der Kreativen Klasse
Grundlage für die Studie der agiplan GmbH, die 2010 zum ersten Mal durchgeführt worden ist, ist die Theorie des US-amerikanischen Ökonoms Richard Florida. Nach ihr gelten kreativen Menschen, die Innovationen anstoßen, als Schlüsselfaktor für wirtschaftliches Wachstum. Nur da, wo Menschen kreativ sein können, werden Ideen entwickelt und wirtschaftlich umgesetzt.

Die Studie „Kreative Klasse 2015“ untersucht das kreative Potenzial aller 402 Städte und Kreise in Deutschland. Traditionell stark sind die Städte und Kreise mit einer Universität oder Hochschule, vielen Hochtechnologie-Unternehmen und Neugründungen, und einer ausgeprägten Willkommenskultur. Im Vergleich zu 2010 wird außerdem sichtbar, dass sich die Regionen, die in Nachbarschaft zu den kreativen „Hotspots“ liegen, positiv entwickelt haben, zum Beispiel um die Metropolen Frankfurt, Düsseldorf, Köln oder Berlin, aber auch im Umfeld von kreativen „Inseln“ wie Freiburg oder dem Bodenseekreis.

Kreative Klasse: Nicht nur Künstler und Designer
Zur Kreativen Klasse zählen nicht nur Künstler, sondern Menschen, die ihr kreatives Potenzial nutzen, um Innovationen anzuregen und öffentliche Diskurse zu beeinflussen. Neben Schauspielern, Musikern und Publizisten sind dies auch Lehrer, Wissenschaftler, Politiker, Rechtsanwälte und Unternehmer.

Hinweis an die Redaktionen
Für Interviews zum Abschneiden einzelner Regionen steht das Regionalentwicklungs-Team von agiplan zur Verfügung. Ansprechpartnerin: Dr. Claudia Martin (Studienleiterin), +49 208 9925-245, cmartin@agiplan.de.
Material für einen Nachdruck der Karten und der Ergebnistabellen stellen wir Redaktionen gerne zur Verfügung. Ansprechpartner: Frederik Betsch (Leiter Unternehmenskommunikation) +49 208 9925-337, fbetsch@agiplan.de.

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