Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Flüchtlingen aus Ungarn

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„Jetzt ist Ungarn wieder Vorreiter. Diesmal für
Flüchtlinge aus vielen Ländern. In einer Zeit, da in Europa wieder
Mauern zwischen Ländern hochgezogen werden. Doch es gibt keinen
Beifall. Österreich stoppt Schnellzüge aus Budapest an der Grenze.
Weil man nicht will, dass es wieder einen Anfang vom Ende gibt: das
Ende des Dublin-Abkommens, des untauglichen Abschottungsversuchs
Europas. Eines Vertrags, der nationale Egoismen bloßstellt, statt
Solidarität einzufordern. Da ist es besonders peinlich, wenn in
Deutschland so getan wird, als ob es zielfördernd wäre, den großen
Herausforderungen des nicht enden wollenden Flüchtlingszustroms damit
zu begegnen, indem man streitet, wer fremdenfeindlicher ist: der
Osten oder der Westen.“

Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 – 7110
cvd@stn.zgs.de

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