Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Porsche und der Dieselskandal

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Gesundheitsgefährdung, Börsen- und Bankbetrug –
die juristischen Geschütze, die in Amerika aufgefahren werden, um in
der Volkswagen-Dieselaffäre möglichst hohe Schadenersatzzahlungen
herauszuholen, sind beeindruckend. Und aus der Tatsache, dass außer
VW auch Konzerntöchter wie Audi und Porsche betroffen sind, schließen
manche Anwälte, dass es sich um eine kriminelle Vereinigung handeln
müsse. Auch wenn die horrenden Forderungen nicht alle durchgesetzt
werden können – das Risiko, dass das Dieselgate außer für VW auch für
Porsche und Audi teuer wird, ist beträchtlich. Allerdings ist Porsche
hier in einer Sondersituation, denn die Zuffenhausener sind unter
diesen VW-Töchtern die einzigen, die keine eigenen Dieselmotoren
herstellen. Somit hat Porsche nicht nur die Möglichkeit, sondern auch
die Pflicht, beim Lieferanten Audi Schadenersatzansprüche geltend zu
machen. Porsche könnte somit glimpflich aus der Affäre
herauskommen.

Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 – 7110
cvd@stn.zgs.de

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