Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Zuwanderung

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Natürlich bringt beispielsweise der wachsende
Zustrom von Bulgaren und Rumänen in einigen Städten erhebliche
Belastungen. Aber die weit überwiegende Zahl der Menschen, die zu uns
kommen, lässt sich nicht unter dem Begriff „Armutswanderung“
einordnen. Wegen der katastrophalen Arbeitsmarktlage in ihren
Heimatländern kommen auch weit mehr gut ausgebildete Italiener,
Spanier und Griechen als bisher. Angesichts der eigenen
demografischen Entwicklung wird Deutschland in den nächsten
Jahrzehnten auf Zuwanderung angewiesen sein, nur dann kann es sein
Wohlstands- und Sozialstaatsniveau halten. Auf den wachsenden Zustrom
von Arbeitskräften sollte deshalb nicht mit Abwehrreflexen reagiert
werden. Im Gegenteil: die Bundesrepublik wird sich bemühen müssen,
für Zuwanderer auch dauerhaft attraktiv zu sein.

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