Südwest Presse: Kommentar zum CIA-Skandal

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Die Warnungen des Geheimdienstes CIA und des Weißen
Hauses, die jüngsten Wikileaks-Enthüllungen würden US-Bürger in
Gefahr bringen, sind mit Vorsicht zu genießen. Bekannt wurde, dass
die CIA Smartphones, Tablets, moderne Fernseher und sogar die
Bordcomputer von Autos via Internet in Wanzen verwandeln kann. Was
aber ist – abgesehen von dem immer rasanteren Tempo, mit dem sich die
Informationstechnologie weiterentwickelt – daran wirklich neu?
Spätestens, seit der NSA-Maulwurf Edward Snowden auspackte, wissen
Amerikaner, dass ihre Privatsphäre anfällig ist für Observationen.
Bestehen auch nur die geringsten Verdachtsmomente einer Verbindung zu
terroristischen Aktivitäten oder ist der Nutzer anderweitig
auffällig, werden Telefonate, E-Mails und SMS erfasst und überwacht.
Die jetzige inneramerikanische Debatte legt die Vermutung nahe, dass
der Auslandsgeheimdienst CIA seine eigenen Schwachstellen kaschieren
will und das Weiße Haus obendrein eine weitere willkommene Ablenkung
von den zahlreichen Problemen des neuen Präsidenten Donald Trump
sucht. Gefährlich ist nämlich, dass interne Akten, die Informationen
über die eigenen Spionagetechniken, über Waffensysteme sowie konkrete
Personen oder Ziele der Überwachung enthalten, in die falschen Hände
gelangen könnten. Das kompromittiert die Arbeit der Geheimdienste und
könnte die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten gefährden.
Dass nach dem NSA-Skandal auch die CIA entweder Maulwürfe in den
eigenen Reihen hat oder ein Opfer ausländischer Hacker werden konnte,
darin besteht das wahre Risiko.

Pressekontakt:
Südwest Presse
Ulrike Sosalla
Telefon: 0731/156218

Original-Content von: S?dwest Presse, übermittelt durch news aktuell

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