Syrien:Überlebenskampf im Bürgerkrieg

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Open Doors startet 2 Millionen-Euro-Nothilfsprogramm
Christen sind Flüchtlinge im eigenen Land

Die Situation in Syrien spitzt sich dramatisch zu. Seit Beginn des
Bürgerkrieges vor über zwei Jahren sind über 70000 Menschen
gestorben. Geschätzte 3,2 Millionen Menschen innerhalb von Syrien
sind auf der Flucht. Unter den Rebellen kämpfen vermehrt auch
islamistische Gotteskrieger mit dem erklärten Ziel, nach dem Sturz
der Regierung Assads einen syrischen Gottesstaat unter der Scharia zu
errichten. Syrische Christen sind inmitten der Känpfe ein leichtes
Ziel für Übergriffe, da sie zum einen keine Kriegsparteien
unterstützen und auf der anderen Seite einem Gottesstaat im Weg
stehen. Open Doors erreichen Berichte, dass Christen von Islamisten
attackiert, entführt oder grausam ermordet werden.

Ohne Bleibe und verfolgt im eigenen Land

Mehr als 150.000 syrische Christen leben als Flüchtlinge im
eigenen Land; weitaus mehr haben sich bereits in benachbarten Ländern
in Sicherheit gebracht. Christliche Familien, die in Syrien bleiben
wollen, sind aus den großen Städten in ländliche Regionen geflohen
oder irren durch die Hauptstadt Damaskus, ohne Bleibe und ohne die
notwendige Versorgung mit Nahrungsmitteln oder Medizin. Viele Kinder
und Jugendliche sind angesichts der Grausamkeiten dieses Krieges
schwer traumatisiert.

Netzwerk von einheimischen Gemeinden

Open Doors ist bereits seit 2008 in Syrien aktiv und hat seitdem
enge Beziehungen zu den einheimischen Kirchen geknüpft. Damit verfügt
Open Doors über sehr gute Voraussetzungen, um die benötigten
Hilfsgüter in Zusammenarbeit mit einheimischen Gemeinden zu
verteilen. Bereits vor einem Jahr begann Open Doors durch diese
Netzwerke den notleidenden christlichen Flüchtlingsfamilien zu
helfen. Die dramatische Verschärfung der Situation erfordert jetzt
aber eine schnelle und umfangreiche Soforthilfe in wesentlich
größerem Ausmaß als bisher. Dringend benötigt werden Lebensmittel,
Unterkünfte, medizinische Hilfe und warme Kleidung. Darüber hinaus
werden Bibeln und Kinderbibeln verteilt.

Gesamtbetrag „Syrien 2013“ = 2.000.000 Euro

In einem ersten Schritt will Open Doors mit einem Nothilfeprogramm
„Syrien 2013“ in Höhe von zunächst 2 Millionen Euro die Hilfe für
2.500 christliche Familien in Syrien bis Ende 2013 sicherstellen.
Darüber hinaus gilt es dann auch christliche Flüchtlinge außerhalb
der Landesgrenzen mit Nothilfe zu versorgen. Der Gemeindeleiter
unserer Partnergemeinde in Damaskus sagt: „Die Kirche versucht so
viele Christen wie möglich zu erreichen. Ich danke dem Herrn, dass
wir mit so einem wundervollen Team gesegnet sind, das Tag und Nacht
arbeitet, Flüchtlingsfamilien registriert, sie besucht, Lebensmittel
einkauft und Medikamente an Kranke verteilt. Sie besuchen und helfen
so bis zu 300 Familien im Monat.“

Dringend Unterstützer gesucht

Open Doors ruft dringend zur Unterstützung auf, um jetzt die
Nothilfe vor Ort leisten zu können! Für Spenden an christliche
Familien in Syrien hat das Hilfswerk folgendes Spendenkonto
eingerichtet: Konto-Nr. 315 185 750 bei der Postbank Karlsruhe (BLZ
660 100 75), Stichwort: Syrien 2013. Weitere aktuelle Informationen
zur Situation der christlichen Flüchtlinge in Syrien sowie zur
weiteren Entwicklung des Hilfsprojektes stellt Open Doors Deutschland
unter www.opendoors.de/syrien zur Verfügung.

Open Doors Deutschland
Postfach 1142
65761 Kelkheim
T 06195/6767-0
F 06195/6767-20
E info@opendoors.de
www.opendoors.de/syrien

Kontakt Presse:
Open Doors Deutschland e.V.
Postfach 1142
D-65761 Kelkheim
T +49 6195 – 67 67 180
F +49 6195 – 67 67 181
E pressebuero@opendoors.de
I www.opendoors.de

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