Tabalugahaus für Straßenkinder von Rio – Peter Maffay und Professor Hans Georg Näder stellen ihr Konzept vor

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Der Countdown für das nächste gemeinsame Projekt von Peter Maffay
und Professor Hans Georg Näder läuft: Nach den Schutzräumen für
Kinder in Duderstadt/Südniedersachsen und Radeln/Siebenbürgen folgt
jetzt das Tabalugahaus in Rio de Janeiro. Am Freitag (10. Oktober
2014) haben die beiden Initiatoren im Bötzow-Areal von Berlin ihre
Pläne konkreter vorgestellt.

Kindern zu helfen, die unter schwierigen Lebensumständen in eine
ungewisse Zukunft sehen – diesem Ziel haben sich Peter Maffay und
Professor Hans Georg Näder seit Jahren verschrieben. „Kinder können
sich nicht aussuchen, wo und wie sie aufwachsen. Aber wir Erwachsenen
können uns aussuchen, ob wir einfach zusehen oder das uns Mögliche an
Hilfe bieten“, sagt Peter Maffay. Konkret zu Rio ergänzt Professor
Näder: „Diese Stadt bewegt und fasziniert mich immer wieder. Ich
möchte etwas zurückgeben. Wir wollen beide etwas Bleibendes schaffen,
das Straßenkindern eine Perspektive bietet.“

Die Idee für das Tabalugahaus in Rio entstand im Vorfeld der
Fußball-WM in Brasilien. Bundestrainer Joachim Löw und die Künstlerin
Eva Hassmann, die Fotografien aus ihrer Serie „24 Hours, Santa Teresa
Project“ für eine Versteigerung zur Verfügung stellte, haben das
Engagement spontan unterstützt. „Mit sehr viel positiver Resonanz“,
freut sich die Künstlerin Eva Hassmann.

Auf dem Weg bis zur Einweihung des Tabalugahauses in Rio 2016 sind
drei große Schritte konzipiert. Die erste Projektphase sieht vor, am
Standort des Tabalugahauses Räumlichkeiten zu schaffen, wo
Straßenkinder in einem regionalen Bildungsprojekt Sprach- und
Computerkurse besuchen. Der Zugang zu solchen Qualifikationen mag
Kindern in anderen Teilen der Welt wie selbstverständlich vorkommen,
in Brasilien sind die Zukunftsperspektiven insbesondere in armen
Familien gravierend schlechter. Bildungsangebote sind der Schlüssel
und ein möglicher Ausweg aus der sozialen Benachteiligung. In der
zweiten Projektphase des Tabalugahauses Rio wird die Projektstruktur
gemeinsam mit regionalen Partnern und brasilianischen
Hilfsorganisationen wie der Ayrton Senna Foundation gefestigt und
abgestimmt. Diese Arbeit am sozialen Netzwerk dient dem Aufbau von
Partnerschaft und Vertrauen, dem Bündeln von gemeinnützigen Kräften
und dem Feintuning des Konzepts aufgrund aller verfügbaren
Erfahrungen.

Die Einweihung des Tabalugahauses steht dann am Ende der dritten
Projektphase, voraussichtlich kurz vor Beginn der Paralympischen
Spiele am 28. August 2016 in Rio. Ein Event, mit dem das von
Professor Näder geführte Medizintechnik-Unternehmen Ottobock hoch
emotional verbunden ist. Den Aufstieg der Paralympics zur
zweitgrößten Sportveranstaltung der Welt begleitet und unterstützt
der Weltmarktführer im Bereich Prothetik schon seit den Sommerspielen
1988 ohne Unterbrechung.

Solche Kontinuität und Verlässlichkeit im erfolgreichen
partnerschaftlichen Engagement wünschen sich Peter Maffay und Hans
Georg Näder auch für ihre Tabalugahäuser. Wer dabei mit helfen will,
kann auf dieses Konto spenden:

Sparkasse Duderstadt, IBAN: DE07 2605 1260 0000 5155 10, BIC:
NOLADE21DUD, Konto: 515 510, BLZ: 260 512 60, Kontoinhaber:
Schutzräume für Kinder Duderstadt gGmbH. Verwendungszweck:
Tabalugahaus Rio de Janeiro.

Pressekontakt:
Karsten Ley, Leitung Unternehmenskommunikation
Otto Bock HealthCare GmbH, Max-Näder-Str. 15, 37115 Duderstadt
Telefon: (05527) 848-3036, Fax: (05527) 848-3360
E-Mail: presse@ottobock.de
Internet: www.ottobock-group.com

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