Taiwan legt Ziel für deutlich niedrigeren CO2-Ausstoß bis 2050 fest

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Die Legislative verabschiedete am Montag ein neues Gesetz, das ein langfristiges Ziel zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen unter die Hälfte ihrer Werte vom Jahr 2005 bis zum Jahr 2050 festlegt.

Unternehmen, die Inspektionen umgehen oder blockieren, werden, laut Gesetz, mit Geldstrafen bis zu NT$ 2 Millionen (US$ 64.660) belegt.

Das Ziel jedoch könne im Zusammenhang mit Änderungen des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC), anderen international Abkommen oder in- und ausländischen Bedingungen stehen.

Tien Chiu-chin, eine Abgeordnete der Oppositionspartei DPP, die viele Umweltgesetze Taiwans vorangebracht hat, beschrieb die Verabschiedung des neuen Gesetzes als historischen Meilenstein.

Ein neues Übereinkommen, das alle Unterzeichner gesetzlich daran binde, werde Thema des Gipfels zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) in Paris im Dezember sein, sagte Tien.

Obwohl Taiwan kein Unterzeichner des Kyoto-Protokolls sei, müsse es Schritte im Zusammenhang mit der sich verschlimmernden Klimaerwärmung unternehmen, fügte sie hinzu.

Auch wenn Taiwan kein Mitglied der Vereinten Nationen sei, so werde das Land keine Anstrengungen unterlassen, um im Tandem mit anderen Staaten der Welt im Bereich des Energiesparens und der Reduzierung von Kohlenstoffemissionen zusammenzuarbeiten, sagte KMT-Abgeordneter Chiao Wen-yan.

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