Tiere und Senioren gehören zusammen – Meinungsumfrage von PETA50Plus und BVI50Plus zeigt gesellschaftlichen Handlungsbedarf auf

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Tiere und Senioren tun einander gut und sollten
die Chance haben, bis ins hohe Alter miteinander zusammenzuleben:
Dieser Meinung ist die Mehrheit der Personen, die im Rahmen einer
aktuellen Studie zum Verhältnis von Tieren und Senioren befragt
wurden. Die Teilnehmer der Umfrage – ein demografischer Querschnitt
durch die Bevölkerung – sind sich überwiegend einig: Weder der Umzug
in ein Pflegeheim noch eine finanziell eingeschränkte Lebenssituation
dürfen gewachsene Beziehungen zwischen Tier und Mensch zerstören.
Denn für viele Senioren ist das Zusammensein mit ihrem vierbeinigen
Freund ein essenzieller Teil ihres Lebens und auch die Tiere leiden
erheblich unter einer plötzlichen Trennung. Wichtig ist, dass alle
Tierfreunde daran denken, eine Vorsorge für ihre tierischen Begleiter
zu treffen, falls ihnen etwas passieren sollte.

Die Untersuchung wurde von PETA50Plus und dem Bundesverband
Initiative 50Plus (BVI50Plus) gemeinsam mit dem
Meinungsforschungsinstitut INSA-Meinungstrend durchgeführt. Die
Tierrechtsorganisation und der größte Interessensverband für Menschen
50Plus in Deutschland fordern, dass das Zusammenleben von Tieren und
älteren Menschen vermehrt von Gesellschaft und Politik gefördert
wird. In deutschen Tierheimen warten derzeit über 300.000 Vierbeiner
– darunter auch sehr viele Tiersenioren – auf ein liebevolles
Zuhause. Wer sich nach reiflicher Überlegung und der Absicherung
durch einen Tierpaten dazu entschlossen hat, ein Tier bei sich
aufzunehmen, der wird dort den passenden Freund finden.

„Freundschaften zwischen Tier und Mensch dürfen nicht abrupt an
der Tür vom Altersheim oder aufgrund von körperlichen oder
finanziellen Einschränkungen enden. Gefragt ist hier das Engagement
des jeweiligen persönlichen Umfelds, damit dem Vierbeiner zu jedem
Zeitpunkt ein artgerechtes Leben und liebevolle Betreuung ermöglicht
werden können“, so Sylvie Bunz, Leiterin der Kampagne PETA50Plus.

„Es ist die Verantwortung der Gesellschaft und auch der Politik,
die Rechte und Möglichkeiten von Senioren und Tieren zu stärken. Dass
Altersarmut, Engpässe in der Fürsorge oder der Umzug in ein
Pflegeheim zumeist das Aus einer tierischen Freundschaft bedeuten,
ist nicht länger tragbar. Das zeigen auch die Ergebnisse unserer
Meinungsforschung“, erläutert Uwe-Matthias Müller, Vorstand des
Bundesverbandes Initiative 50Plus.

Drei von vier Befragten (73 Prozent) glauben, dass es besonders
älteren Menschen guttut, ein Tier um sich zu haben.
Umfrageteilnehmer, die selbst aktuell Tiere halten, stimmen dieser
Aussage zu 87 Prozent zu. Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent)
finden es wichtig, dass ein Tierhalter Vorkehrungen trifft, wer sich
im Krankheits- oder Todesfall um das Tier kümmert. 72 Prozent der
Personen, die selbst einen tierischen Mitbewohner haben, unterstützen
diese Aussage. Darüber hinaus meinen knapp zwei Drittel der
Umfrageteilnehmer (65 Prozent), dass Tierhalter mit ihrem Tier in
Senioreneinrichtungen zusammenleben dürfen sollten. Von den
Tierhaltern sprechen sich sogar 77 Prozent dafür aus. Auch
Altersarmut darf kein Grund dafür sein, dass Menschen und ihre
tierischen Freunde getrennt werden. Das empfinden 62 Prozent der
Befragten so. Von den Menschen, die mit Tieren leben, würden es 72
Prozent begrüßen, wenn Senioren mit wenig Einkommen von einer
Tiersteuer befreit würden [1].

PETA50Plus ist eine Kampagne von PETA Deutschland e.V. und
betreibt das bundesweit größte Onlinemagazin für Tierrechte und
veganes Leben: Das Portal beschäftigt sich kritisch, hintergründig,
informativ und humorvoll mit facettenreichen Aspekten rund um das
Thema Tierrechte. Ohne Tabus und aus spannenden Perspektiven können
Menschen der „Generation 50Plus“ hier viel Wissenswertes über ein
gesundes, bewusstes und tierfreundliches Leben erfahren.

Der Bundesverband Initiative 50Plus ist die Lobby der Menschen der
Generation 50Plus in Deutschland. Der Verband sieht es als seine
Aufgabe an, für einen positiven Wandel des Altersbildes in
Deutschland zu sorgen. Der Deutsche Bundestag hat den BVI50Plus als
Interessenvertretung akkreditiert. Mehr als 60 Verbände und
Institutionen mit über acht Millionen privaten Mitgliedern und mehr
als 350.000 Unternehmen in Deutschland und Europa kooperieren mit dem
Bundesverband.

[1] Quelle © INSA-CONSULERE GmbH im Auftrag von PETA50Plus und
BVI50Plus.

Weitere Informationen:

http://www.peta50plus.de/Umfrage-Tiere-und-Senioren

http://www.peta50plus.de/
http://www.bvi50plus.de/

Pressekontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de

Original-Content von: PETA Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

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