Trendmonitor: Bayern schlagen im Stromtrassen-Streit Alarm

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61 Prozent der Bevölkerung in Bayern sehen die
Energiewende durch den Stromtrassenstreit gefährdet. 44 Prozent
sorgen sich insbesondere um die Versorgungssicherheit und schlagen
Alarm. Dagegen betrachten 72 Prozent der Deutschen in den nördlichen
Bundesländern die Versorgung trotz immer grünerem Strom als
gesichert. Das ist das Ergebnis des STIEBEL ELTRON
Energie-Trendmonitors 2015. 2.000 Bundesbürger wurden
bevölkerungsrepräsentativ befragt.

Die Sorgen der Bayern um die Versorgungssicherheit sind eng mit
dem Atomausstieg verbunden. Der Grund: Nur noch sieben Jahre bleiben
Zeit, bis die letzten Kernkraftwerke 2022 vom Netz gehen werden. Das
südlichste Bundesland muss bis dahin deutlich mehr Atomstrom durch
erneuerbare Energie ersetzen als die Nordländer Hamurg, Bremen oder
Schleswig Holstein. Vom grundsätzlichen Ausstieg aus der Atomenergie
sind aktuell 72 Prozent der Bundesbürger überzeugt – das ist ein
Anstieg um vier Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Eine Einigung
über die neuen Stromtrassen, mit denen zusätzliche Energieleistungen
aus Norddeutschland nach Süden transportiert werden könnten, ist
dennoch nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund verweisen Experten auf
eine stärkere Einbindung privater Haushalte, um die
Versorgungssicherheit der Energiewende zu gewährleisten.

„Neue Speichersysteme für grünen Strom spielen für die
Versorgungssicherheit eine Schlüsselrolle“, sagt Rudolf Sonnemann,
Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel
Eltron. „Damit lässt sich schwankender Wind- und Sonnenstrom
unabhängig von Wetter und Tageszeit planungssicher nutzen. Das
Fraunhofer-Institut für Bauphysik empfiehlt zu diesem Zweck, die mehr
als 6,5 Millionen schon vorhandenen Warmwasserspeicher und
Speicherheizungen in den privaten Haushalten umzurüsten.“

Die Bereitschaft der Bundesbürger, erneuerbare Energien für eine
sichere Versorgung künftig selber zu speichern, ist sehr stark
ausgeprägt: 84 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, Sonnen-
und Windstrom für die Grundlast über die Privathaushalte planbar zu
machen – beispielsweise mit Speichern für Warmwasser und Heizung, die
von Wärmepumpen versorgt werden.

Über Stiebel Eltron

Stiebel Eltron, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von
rund 424 Millionen Euro und einer Beschäftigtenzahl von 2.900
Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der
Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik. Das
Familienunternehmen wird seit seiner Gründung von der Vision
angetrieben, Geräte für mehr Energieeffizienz, Komfort und
Zuverlässigkeit zu produzieren und liegt mit dieser Philosophie mehr
denn je im Trend. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem der
größten Anbieter auf dem Wärmemarkt und zum Weltmarktführer bei
Durchlauferhitzern. Als Vorreiter in Sachen Erneuerbare Energien
startete Stiebel Eltron bereits in den 70er Jahren mit der Fertigung
von Wärmepumpen und Solarkollektoren. Als erfolgreicher
Systemanbieter Im Bereich Erneuerbare Energien gehören auch
Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung zum Programm. Stiebel Eltron
produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in
Eschwege sowie an drei weiteren Standorten im Ausland (Tianjin/China,
Bangkok/Thailand, Poprad/Slowakei).

Pressekontakt:
STIEBEL ELTRON GMBH & CO. KG
Michael Birke
+49 5531 70295684
EMAIL: MICHAEL.BIRKE@STIEBEL-ELTRON.DE

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