Trotz Krise: Mehrheit der Deutschen für ein solidarisches Europa (VIDEO)

Abgelegt unter: Umfrage |





Mehr als die Hälfte der Deutschen spricht sich trotz Krise für
Solidarität mit Europa aus und glaubt, dass Menschen in europäischen
Krisenländern zu Unrecht leiden müssen. Die Gruppe von Stiftungen
„Open Society Foundations“ des US-amerikanischen Investors George
Soros ruft Europäer zum Zusammenhalt auf.

Die Mehrheit der Deutschen (57%) ist für ein solidarisches Europa
und spricht sich dafür aus, die Herausforderungen der Krise gemeinsam
mit den europäischen Nachbarländern anzugehen. 70% glauben, dass die
Breite der europäischen Bevölkerung unverschuldet an den Folgen der
Wirtschafts- und Finanzkrise leidet. Immerhin 43% sind jedoch der
Meinung, dass die einzelnen Länder zunächst ihren eigenen Interessen
folgen sollten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der
Open Society Foundations, einer Gruppe von Stiftungen, die sich für
faire und offene Zivilgesellschaften einsetzt. Die Open Society
Foundations ruft mit ihrer in Griechenland neu gegründeten Initiative
Solidarity Now zu mehr Verbundenheit in Europa auf. Auf
www.solidaritynow.org wirbt die Organisation mit einem eigens
produzierten Film für den Zusammenhalt der europäischen Staaten.

Zeitgleich wurden über 5.000 Europäer in Frankreich, Deutschland,
Italien, Spanien und Großbritannien zum europäischen Zusammenhalt im
Zeichen der Krise befragt. Insgesamt zwei Drittel (61%) der befragten
Europäer sind der Meinung, Europa müsse Solidarität zeigen und
gemeinsam daran arbeiten, die derzeitigen wirtschaftlichen und
sozialen Herausforderungen zu bewältigen.

„Unsere gegenseitige Abhängigkeit wird immer deutlicher: Mehr und
mehr Europäer realisieren, dass wir nur gemeinsam aus der Krise
kommen, und nicht allein“, sagt Jordi Vaquer, Direktor der Open
Society Initiative für Europa. „Aber diese europäische Solidarität
ist in Gefahr, dauerhaft untergraben zu werden. Unsere Befragung
zeigt: 85% der Europäer glauben, dass die europäische Solidarität und
Einheit stark oder dauerhaft durch die Wirtschaftskrise beschädigt
wurde. Wenn wir der Bevölkerung weiterhin so viel abverlangen,
zerstören wir die europäische Einheit, anstatt sie zu erhalten“.

Die Umfrage der Open Society Foundations zeigt auch, dass nach
Ansicht der Europäer, nicht der Durchschnittsbürger für die Krise
verantwortlich gemacht werden kann. Stattdessen stimmen drei Viertel
(73%) der Befragten zu, dass Menschen in Ländern wie Griechenland zu
Unrecht unter den Folgen einer Krise leiden, für die sie nicht
verantwortlich sind. Gleichzeitig glaubt die große Mehrheit der
Befragten (93%), dass Politiker in ganz Europa im Zuge der
Finanzkrise den Bezug zu den Sorgen der Bürger verloren haben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.solidaritynow.org

Hier finden Sie die gesamte Umfrage: http://ots.de/cmHVn

Den Film können Sie hier sehen:
www.youtube.com/watch?v=c-JwvJUCDec&feature=youtu.be

Die Stiftungen „Open Society Foundations“ arbeiten zu Themen wie
Menschenrechte, Gerechtigkeit, Zugang zu Bildung und
Gesundheitsversorgung und unterstützen freie und unabhängige Medien.
Die Stiftungen wurden vor über 30 Jahren durch den Investor George
Soros gegründet.

Solidarity Now ist ein Netzwerk von Organisationen in
Griechenland, das von Open Society Foundations initiiert wurde.
Solidarity Now hat sich zur Aufgabe gemacht, die Folgen der Krise für
diejenigen zu mildern, die am stärksten direkt von der Krise
existenziell betroffen sind. Erfahren Sie mehr auf:
www.solidaritynow.org

Die Umfrage wurde von Populus Data Solutions zwischen dem 15. und
18. März 2013 durchgeführt. Die gesamten Ergebnisse finden Sie auf
www.opensocietyfoundations.org. Die oben genannten Ergebnisse
basieren auf Daten aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien,
Italien und Spanien. Insgesamt wurden 5.103 Menschen befragt: 1.013
in Deutschland, 1.036 in Frankreich, 1.022 in Großbritannien, 1.030
in Italien und 1.002 in Spanien. Die Stichproben sind für jedes Land
repräsentativ.

Pressekontakt:
Anastasia Albert
Tel.: +49(0)30/7001 86-538
E-Mail: anastasia.albert@s-f.com

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