TV-Trainer der Serie „Flipper“ weiterhin in japanischem Gefängnis – Zustand besorgniserregend

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Am 18. Januar wurde der weltbekannte Delfinschützer
Richard O–Barry von japanischen Beamten der Einwanderungsbehörde am
Tokio Narita International Airport festgenommen und sitzt seitdem in
Haft. Aktuelle Berichte der ARD und Radio Berlin-Brandenburg (rbb)
entfachen derzeit einen Proteststurm in den sozialen Netzwerken von
Tierschützern.

Seit 13 Jahren hat Ric O–Barry das japanische Fischerdorf Taiji
immer wieder mit friedlicher Absicht besucht, um die Welt über die
brutalen Delfinschlachtungen zu informieren. Daraus entstand der
Oscar-prämierte Dokumentarfilm „Die Bucht“. Als übliche „Routine“
begann bei O–Barry–s Einreise seine wiederholte Vernehmung. Er wurde
anfänglich in eine Deportations-Einrichtung, ähnlich einem Gefängnis,
im Flughafenbereich gebracht, wo er drei Tage lang festgehalten
wurde. Der Grund sei angeblich die Kooperation mit ausländischen
militanten Tierschützer in Taiji, was von Ric O–Barry bestritten
wird. Das deutsche Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) bezeichnet die
Argumentation der japanischen Behörden als konstruiert, weil es
„keine pauschal militanten Tierschützer in Taiji“ gäbe. Als O–Barry
ablehnte, in ein Flugzeug zurück in die Vereinigten Staaten zu
steigen, wurde er in eine formale Haftanstalt gebracht, in der er
seitdem inhaftiert ist.

Seine Frau, Helene Hesselager O–Barry, teilte dem
WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller gestern mit, dass Ric sie
angerufen habe, und sie sich große Sorgen um die Sicherheit und den
Gesundheitszustand ihres Mannes machen würde. Helene Hesselager
O–Barry: „Ric wird seit 18 Tagen wie ein Verbrecher behandelt. Seine
anhaltende Inhaftierung ist die Strafe der japanischen Behörden für
seine Stimme gegen die grausamen Delfinschlachtungen in Japan.“ Sie
appelliert gegenüber der japanischen Regierung: „Lasst Ric nach Japan
einreisen oder lasst ihn gehen“.

Das Rechtsanwaltsteam von Ric O–Barry hat ebenfalls ernsthafte
Bedenken aufgrund der fehlenden Reaktion aus dem japanischen
Justizministerium. Rechtsanwalt Takashi Takano: „Die Verzögerung in
Ric–s Fall beweist eine sehr üble Situation und die ist nicht
normal.“ Ebenfalls sind die Rechtsanwälte über den Zustand des
76-jährigen besorgt. Er sei sehr schwach und nicht in der Lage zu
essen. Ric habe eine Schmerzattacke in der Brust erlitten, die einen
kurzen Krankenhaus erforderlich machte.

Richard O–Barry trainierte in den 60–er Jahren die Delfine der
TV-Serie „Flipper“ und wurde zum Delfinschützer nachdem der
Fernseh-Delfin Kathy in seinen Armen starb. Auf der Homepage von
O–Barry–s „Dolphin Project“ wird zu Interventionen bei den
Botschaften und Behörden für seine Freilassung aufgerufen. Dem WDSF
wurde von der deutschen Botschaft in Japan mitgeteilt, dass O–Barry
von der US-Botschaft in Tokio „betreut“ würde.

Hintergrund:

Radiobeitrag „radioeins rbb“: http://ots.de/9pj1p

ARD-Bericht: http://ots.de/LCJQe

ARD-Filmbeitrag auf Fiscon Media (Facebook): http://ots.de/tD0O7

Homepage Richard O–Barry–s Dolphin Project: http://ots.de/Zflla

Pressekontakt:
Jürgen Ortmüller
Gesellschafter-Geschäftsführer
Mobil: 0151 24030 952

Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)
Möllerstr. 19
58119 Hagen
0049/(0)2334/919022 tel
0049/(0)2334/919019 fax

E-mail: wds-forum@t-online.de
Homepage: www.wdsf.de
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Wal-_und_Delfinschutz-Forum

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