Umfrage der Deutschen Haut- und Allergiehilfe zeigt: Aufklärung über Allergierisiko beim Nachwuchs oft zu spät

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Frauen sollten bereits zu Beginn einer
Schwangerschaft wissen, ob ihr Nachwuchs ein erhöhtes Allergierisiko
hat. Denn schon das ungeborene Kind profitiert von vorbeugenden
Maßnahmen. Eine Umfrage der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.
hat jetzt gezeigt: Viele Frauen erhalten diese Information zu spät.

Im Juni dieses Jahres hat die Deutsche Haut- und Allergiehilfe
eine Online-Umfrage zum Thema „Allergievorbeugung und Ernährung“
durchgeführt. Von den 219 Umfrage-Teilnehmern waren 88 Prozent
darüber aufgeklärt, ob ihr Kind ein erhöhtes Allergierisiko trägt
oder nicht. Knapp jeder Dritte wusste dies schon, bevor das Baby
unterwegs war, 36 Prozent informierten sich während der
Schwangerschaft. 35 Prozent der Befragten erfuhren erst nach der
Geburt des Kindes davon. „Das ist zu spät“, kritisiert Erhard
Hackler, Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. „Schon
Schwangere können etwas tun, um das Allergierisiko ihres Kindes zu
senken, indem sie nicht rauchen, sich ausgewogen ernähren,
Übergewicht vermeiden und Meeresfisch auf den Speiseplan setzen.“

Darüber hinaus sollten sich werdende Mütter rechtzeitig darüber
informieren, welche Säuglingsnahrung für ihr Kind geeignet sein
könnte, falls es mit dem Stillen nicht klappt. Kinder, die ein
erhöhtes Allergierisiko haben, brauchen in diesem Fall hypoallergene
(HA)-Säuglingsnahrung, die ihre allergievorbeugende Wirkung in
wissenschaftlichen Studien bewiesen hat. Schon in der Geburtsklinik
sollte für alle Fälle eine passende Nahrung bereitstehen. „Sinnvoll
wäre es, einen Allergiecheck routinemäßig im Rahmen der
Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt oder über die Hebamme
anzubieten“, schlägt Hackler vor.

Weitere Infos zu diesem Thema bietet die Broschüre „Allergien
vorbeugen – gesunde Entwicklung fördern.“ Die Broschüre ist kostenlos
und kann postalisch oder im Internet bei der Deutschen Haut- und
Allergiehilfe angefordert werden: DHA e.V., Heilsbachstraße 32, 53123
Bonn, www.dha-allergien-vorbeugen.de.

Pressekontakt:
Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.
c/o MedCom international medical & social communication GmbH
Dr. Heike Behrbohm
René-Schickele-Straße 10
53123 Bonn
0228 / 308210
0228 / 3082133
behrbohm@medcominternational.de
www.dha-allergien.de

Original-Content von: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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