Umfrage: Was die Deutschen an ihren Teamkollegen stört – 5 Tipps für ein besseres Unternehmensklima

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Unproduktive Meetings sind Ärgernis Nummer eins bei
der Zusammenarbeit im Job. Das ergab eine aktuelle Umfrage[1] unter
Erwerbstätigen im Auftrag der Deutschen Bank und der Initiative
„Deutschland – Land der Ideen“. Business-Trainer und Jugendforscher
Simon Schnetzer von der „Gründervilla“, prämiert als „Ausgezeichneter
Ort im Land der Ideen“, weiß, wie Teamarbeit leicht von der Hand
geht.

Nette Kollegen? Glück gehabt! Wenn dann noch die Zusammenarbeit
läuft wie geschmiert, sprudeln neue Ideen fast von selbst. Kein
Wunder, dass gut funktionierende Teams die Wirtschaftskraft
ankurbeln. Ebenfalls kein Geheimnis ist, dass das Miteinander nicht
immer einfach ist. Nur 31 Prozent der deutschen Erwerbstätigen sind
mit der Teamarbeit in ihrer Firma zufrieden, zeigt die Umfrage zum
Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Besonders
ärgerlich sind für 35 Prozent der Befragten ergebnislose Meetings.
Knapp jeden Dritten (30 Prozent) stören Teamleiter, die nicht führen.
Und fast jeder Vierte (23 Prozent) hat die Nase voll von Kollegen,
die sich nicht an Absprachen halten.

Wichtigtuer nerven – finden vor allem Jüngere

Die Umfrage zeigt zudem: Besonders Jüngere sind mit der Teamarbeit
unzufrieden. Sich vor dem Chef in den Vordergrund zu spielen,
verdirbt beispielsweise 40 Prozent der 14- bis 29-Jährigen den Spaß
an der Zusammenarbeit. Im Vergleich: 21 Prozent aller Erwerbstätigen
fühlen sich von Wichtigtuern am Arbeitsplatz gestört. „Die junge
Generation hat hohe Erwartungen an ihren Job und ist es dank
interaktiver Kommunikationsformen gewohnt, schnell Feedback zu
bekommen und Erfolge zu erzielen“, sagt Simon Schnetzer,
Geschäftsführer der „Gründervilla“, die die Initiative „Deutschland –
Land der Ideen“ und die Deutsche Bank als „Ausgezeichneten Ort im
Land der Ideen“ prämierten. „Lassen sich diese Vorstellungen nicht
Eins zu Eins umsetzen, sind Probleme vorprogrammiert.“ Der
Business-Trainer und Experte für die Generation Y erklärt, wie Firmen
ein Klima für erfolgreiche Teamarbeit schaffen:

1. Meetingkultur? Braucht viel Pflege

Klare Inhalte und Ziele, die im Team definiert werden, sind das A
und O jedes Meetings – und ein fester Zeitrahmen. Der
Führungskräfte-Tipp von Simon Schnetzer: Auch mal einen Teamkollegen
das Meeting leiten lassen. „So zeigen Vorgesetzte ihre Wertschätzung
und testen gleichzeitig, wer das Zeug zum Führen hat.“ Wer
Projektfortschritte regelmäßig kommuniziert, hat immer wieder einen
Anlass zu loben. Das hebt die Teamlaune.

2. Vom Ich zum Wir – über Generationen hinweg

Ausprobieren, Verantwortung übernehmen, Erfahrungen sammeln: Das
wollen junge Berufseinsteiger. „Vorgesetzte sollten sie dabei von
Anfang an unterstützen“, sagt Simon Schnetzer. Also: Ruhig auch
unerfahrenen Kollegen etwas zu- und anvertrauen. „Vor allem Jüngere
wollen ihre Rolle im Team kennen und Hierarchien verstehen“, so
Schnetzer. Das ideale Team nutzt den Erfahrungsschatz aller
Generationen, tauscht sich intensiv aus und fällt gemeinsame
Entscheidungen.

3. Gut geführt ist fast gewonnen

Fachlich nicht zu toppen, aber ohne zwischenmenschliches Gespür?
Als Teamleiter wäre so ein Mitarbeiter ungeeignet. Denn um eine
Atmosphäre des Miteinanders zu schaffen, braucht es viel
Menschenkenntnis. Wer eignet sich für welche Aufgabe? Wer passt zu
wem? Wie soll sich das Team entwickeln? „Entscheidend ist“, so
Schnetzer, „dass Teamleiter genügend Zeit für zwischenmenschliche
Führung bekommen und an ihre Aufgaben gezielt herangeführt werden.“

4. Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Virtuellen Teams gehört die Zukunft. Doch wie entsteht Vertrauen
zwischen Teammitgliedern, die sich möglicherweise noch nie begegnet
sind? „Regelmäßige Treffen sind eine Möglichkeit, um sich besser
einschätzen zu können“, sagt der Business-Trainer. Eine weitere
Möglichkeit bieten Online-Plattformen, auf denen sich die
Teamkollegen gegenseitig bewerten. „Auf diese Weise schaffen
Unternehmen einen weiteren Anreiz, sich für ihr Team zu engagieren.“

5. Rückmelden heißt: Wertschätzen

Laut Umfrage zum Wettbewerb bemängeln nur 13 Prozent der
Erwerbstätigen, dass Kollegen ihre Leistung zu wenig anerkennen. Vor
allem für Vorgesetzte ist Feedback Pflicht, um Mitarbeitern ihre
Wertschätzung zu zeigen. Dabei muss es nicht immer ein ausführliches
Personalgespräch sein. Simon Schnetzer: „Wichtig ist, regelmäßig
Rückmeldung zu geben. Schätzt sich ein Mitarbeiter zum Beispiel
schriftlich selbst ein, kann diese Bewertung anschließend gemeinsam
reflektiert werden.“

[1] Umfrage von TNS Infratest im August 2016 unter 1.005
Bundesbürgern über 14 Jahre, abgefragt wurden Einstellungen zu
Gemeinschaftsgefühl, Nachbarschaft und Teamarbeit.

Über Deutschlands Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im
Land der Ideen“

„NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“: Unter
diesem Motto steht der Wettbewerb 2016. Die Initiative „Deutschland –
Land der Ideen“ und die Deutsche Bank würdigen bundesweit die 100
besten Ideen für Deutschland: Die Siegerprojekte zeigen den Mehrwert
und das Potenzial gemeinschaftlichen Handelns für die Gesellschaft
auf – ob in Unternehmenskooperationen, Nachbarschaftsinitiativen oder
wissenschaftlichen Netzwerken. Mehr Infos zu den Projekten und zum
Wettbewerb auf www.ausgezeichnete-orte.de.

Pressekontakt:
Harry Olschok und Marie Scheffer
Tel.: +49/030 7261 46 -711 | -781
Mail: presse-LdI@fischerappelt.de

www.ausgezeichnete-orte.de
www.deutsche-bank.de/ideen

Original-Content von: Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“, übermittelt durch news aktuell

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