„Unseren Mitarbeitern macht Pflegeplanung wieder Spaß“ / bpa startet im Freistaat die Umsetzung des bundesweiten Entbürokratisierungsprojektes in der Pflege

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„Die neue Dokumentation in der Pflege ist deutlich
aussagekräftiger, lässt sich mit viel weniger Zeitaufwand erstellen
und berücksichtigt die Bedürfnisse unserer Bewohnerinnen und Bewohner
besser.“ Dieses positive Fazit zieht Rainer Scherb, der bei den
Pichlmayer Wohn- und Pflegeheimen für die Qualitätsentwicklung
zuständig ist, nach dem Testlauf im Senioren-Zentrum
Taufkirchen/Vils. Dort hatten die Pflegeteams die im Auftrag des
Bundesgesundheitsministeriums neu entwickelte Pflegedokumentation
getestet, mit deren Hilfe alle wichtigen Informationen auf deutlich
weniger Papier erfasst werden.

„Weil nur noch die Abweichungen vom ursprünglich geplanten
Tagesablauf dokumentiert werden, sparen die Pflegenden jeden Tag
Zeit, in der sie sich direkt um Klienten und Bewohner kümmern
können“, so Scherb. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den
übrigen 16 Einrichtungen des Unternehmens warteten nun gespannt auf
die Einführung des Systems.

„Ziel ist es, dass ab dem Sommer zunächst rund ein Viertel aller
Dienste und Einrichtungen in Bayern auf das neue System umstellt“,
erklärt der Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle in München, Joachim
Görtz. Da sich das neue System auf die wirklich relevanten
Informationen beschränkt, hätten sich bereits viele der mehr als
1.000 bayerischen Mitgliedsunternehmen im bpa an einer Umsetzung
interessiert gezeigt.

Um die vereinfachte Dokumentation landesweit umzusetzen, hat der
Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) mit der
Schulung von mehr als 30 Multiplikatoren begonnen, die anschließend
den ambulanten Diensten und Pflegeheimen in ganz Bayern zur Seite
stehen. „Pflegekräfte wollen möglichst viel Zeit mit den Klienten und
Bewohnern verbringen und sich nicht damit aufhalten, Dinge
aufzuschreiben, die später niemand liest und braucht“, sagt der
bpa-Landesvorsitzende Kai A. Kasri.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über
1.000 in Bayern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Joachim Görtz , Leiter der Landesgeschäftsstelle
Tel.: 089/890 44 83 20, www.bpa.de

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