VCI-Präsident Dekkers zum Ausgang des EU-Referendums in Großbritannien: Wirtschaftlicher und politischer Schaden wiegt schwer

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Zum Ergebnis der Abstimmung in
Großbritannien erklärt Marijn Dekkers, Präsident des Verbandes der
Chemischen Industrie (VCI):

„Die deutsche chemische Industrie hat sich stets zur politischen
und wirtschaftlichen Einheit der Europäischen Union bekannt. Daher
bedauere ich es sehr, dass die Briten gestern für einen Ausstieg aus
der EU gestimmt haben. Gerade jetzt, wo sich die Konjunktur in Europa
zaghaft erholt, ist der Austritt ein schlechtes Signal für die
weitere wirtschaftliche Entwicklung. Weniger Wirtschaftswachstum in
den EU-Staaten und ein schwächeres Exportgeschäft werden die
Konsequenzen sein. Genauso schwer wiegt aber der politische Schaden.
Nach den Differenzen über die richtige Flüchtlingspolitik ist das
EU-Referendum in Großbritannien der zweite Rückschlag in diesem Jahr
für das historische Projekt der europäischen Einigung. Wir alle
brauchen ein politisch geeintes und wirtschaftlich starkes Europa.“

Über den VCI:

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von mehr
als 1.650 deutschen Chemieunternehmen und deutschen
Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik,
Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den
Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie.
Die Branche setzte 2015 rund 189 Milliarden Euro um und beschäftigte
über 446.000 Mitarbeiter.

Kontakt:
VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail:
presse@vci.de,http://twitter.com/chemieverband

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