Verbände und NGOs solidarisieren sich mit friedlichem Protest gegen Kohlekraft / „–Ende Gelände– ist aufrüttelndes Signal zum Ausstieg aus der Kohle“

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Etliche Nichtregierungsorganisationen
erklären sich solidarisch mit friedlichen Protesten gegen die Kohle.
Darunter sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland,
Campact, Attac, die NaturFreunde Deutschlands und weitere mehr.

Mit Blick auf die Kampagne zivilen Ungehorsams –Ende Gelände– vom
14.-16. August 2015 im Rheinischen Braunkohlerevier, heißt es in der
heute veröffentlichten Solidaritätserklärung: „–Ende Gelände– ist
aufrüttelndes Signal zum Ausstieg aus einer zerstörerischen
Technologie, für den globalen Erhalt der Umwelt und für gelebte
Solidarität mit unseren Mitmenschen weltweit, insbesondere denen, die
schon heute vom Klimawandel bedroht sind.“

Die unterzeichnenden Organisationen betonen die Dringlichkeit des
Handelns angesichts der dramatischen Folgen des Klimawandels: „Trotz
massiver Gefahren und gegen alle Proteste halten die Energiekonzerne
unbeirrt an der Kohleförderung und -verstromung fest. Auch die
Signale aus Bundes- und Landesregierungen sind völlig unzureichend,
um eine Umkehr einzuleiten. Selbst die geplante –Kohleabgabe– für die
dreckigsten Kraftwerke wurde auf Druck der Kohlelobby
zurückgenommen“.

Weiter heißt es in der Erklärung: „Wir, die unterzeichnenden
Organisationen, sind erschüttert über diese Politik und die
existenzielle Gefährdung von weltweit Millionen Menschen durch den
Klimawandel. Wir können angesichts der bedrohlichen Klimakatastrophe
nachvollziehen, wenn sich jetzt Menschen zum zivilen Ungehorsam gegen
den Kohleabbau gezwungen sehen. Wir erklären uns solidarisch mit
allen Menschen in ihrem friedlichen Protest gegen die Kohle.“

Die Solidaritätserklärung wurde unterzeichnet von (in
alphabetischer Reihenfolge):

350.org, Attac Deutschland, BürgerBegehren Klimaschutz,
Bundeskoordination Internationalismus (BUKO), Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND e.V.), Bund für Umwelt und Naturschutz
– Landesverband NRW e.V., Bund für Umwelt und Naturschutz –
Landesverband Sachsen e.V., BUNDJugend NRW, Campact, FIAN Deutschland
e.V., Initiative Buirer für Buir, NaturFreunde Deutschlands, Oxfam
Deutschland e.V., PowerShift, Robin Wood, Umweltinstitut München
e.V., Urgewald, WEED – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V.

Für Presseanfragen zur Solidaritätserklärung:

Christoph Bautz (Campact) , Tel: 0163-59 57 593
Philip Bedall (Robin Wood), Tel: 0160-99 78 3336
Eberhard Heise (Attac), Tel: 0175-68 78 455
Laura Weis (PowerShift), Tel: 01579-23 00 225, 030-55 57 8538

Weitere Informationen:
Die Solidaritätserklärung im Wortlaut: http://bit.ly/1IgPUgI
Homepage der Kampagne „Ende Gelände“: https://ende-gelände.org

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