Vereinfachte Dokumentation lässt mehr Zeit für die Pflege / Erste Schulung in Bremerhaven zur Entbürokratisierung in der Pflege

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Pflegefachkräfte aus zahlreichen
privaten Pflegeheimen und ambulanten Diensten in Bremerhaven haben
jetzt in einem Seminar die künftige vereinfachte Pflegedokumentation
kennengelernt. Nachdem der Bundesverband privater Anbieter sozialer
Dienste e.V. (bpa) mehrere Multiplikatoren für die Region ausgebildet
hat, unterstützen diese nun in intensiven Schulungen alle
interessierten Pflegeeinrichtungen bei der Umsetzung des Systems.
Damit sollen Pflegefachkräfte künftig ihre Leistungen mit weniger
Aufwand dokumentieren und stattdessen mehr Zeit für die Betreuung von
Pflegebedürftigen bekommen.

Die vereinfachte Pflegedokumentation hat die Bundesregierung in
enger Zusammenarbeit mit den maßgeblichen Trägerverbänden wie dem
bpa, den Pflegekassen, den Prüfbehörden und anderen Akteuren
entwickelt. „Dieser Abbau der ausufernden Bürokratie ist ein
wichtiger Schritt, der vor allem unseren Kunden zugute kommt“, sagt
der stellvertretende Vorsitzende der bpa-Landesgruppe
Bremen/Bremerhaven Ralf Holz, der selbst einen ambulanten
Pflegedienst betreibt und ausgebildeter Lehrer für Pflegeberufe ist.
„Endlich werden zudem unsere Pflegekräfte entlastet und bekommen die
Kompetenz zugestanden, die sie zum Beispiel bei der Einschätzung von
Risiken ihrer Klienten und Bewohner haben.“

Die Qualitätsbeauftragte Monica Gabriel leitete als ausgebildete
Multiplikatorin die zweitägige Schulung, in der die weiterentwickelte
Pflegedokumentation anhand von Bespielen aus dem Pflegealltag
vorgestellt wurde. Die Teilnehmerinnen geben die gewonnenen
Erkenntnisse nun ihrerseits in den eigenen Einrichtungen an ihre
Teams weiter. Allein in Bremen und Bremerhaven sollen nach den
Zielsetzungen der Bundesregierung in den nächsten zwei Jahren gut 50
Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste die neue Dokumentation
nutzen.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über
100 in Bremen) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Hannelore Bitter-Wirtz, Landesbeauftragte, Tel.: 0421
/68 54 41 75, www.bpa.de

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