Verleger: Maßstab für Tarifverhandlungen ist die wirtschaftliche Entwicklung der Branche

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Der Verhandlungsführer des Bundesverbands Deutscher
Zeitungsverleger (BDZV), Georg Wallraf, hat heute im Vorfeld der
dritten Verhandlungsrunde mit dem Deutschen Journalisten-Verband
(DJV) und der dju in ver.di über einen neuen Gehaltstarifvertrag
(GTV) an Tageszeitungen noch einmal nachdrücklich betont, dass der
Maßstab für Gehaltserhöhungen allein die wirtschaftliche Situation
der Zeitungsbranche sein könne. „Die Zeitungsunternehmen stehen in
einem schwierigen Transformationsprozess voller Herausforderungen.
Daher können wir uns nicht, so wie es die Gewerkschaften fordern, an
der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts orientieren“, sagte Wallraf.
Zugleich sicherte der Verhandlungsführer der Zeitungsverleger zu,
dass bei dem neuen GTV für Redakteurinnen und Redakteure „die
bestehenden geringen Spielräume voll ausgereizt“ würden.

Wallraf wies ferner darauf hin, dass mit Blick auf die aktuelle
Inflationsrate von 0,3 Prozent auch ein scheinbar geringes
Gehaltsplus einen echten Reallohnzuwachs für die Beschäftigten
bedeute. Die angestrebte lange Laufzeit schaffe Planungssicherheit
für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer.

Die Verhandlungen werden am 19. April um 12.00 Uhr in Berlin
fortgeführt.

Kontakt BDZV:
Anja Pasquay
pasquay@bdzv.de
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