„Viele Kinder in der Ostukraine sind schwer traumatisiert“ (FOTO)

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Vor über zwei Jahren begann der Ukraine-Konflikt und ein Ende der
Krise ist nicht in Sicht. Über 200 Kinder sind im Ukraine-Konflikt
bislang getötet worden, mehr als 500 wurden verletzt und Tausende
traumatisiert. Jetzt wurde ein neuer Waffenstillstand ausgehandelt.
Ein Gespräch mit dem Leiter der SOS-Kinderdörfer in der Ukraine,
Andriy Chuprikov.

Welche Auswirkungen hat der Krieg auf Familien und Kinder vor Ort?

Über 200 Kinder sind gestorben und über 500 wurden verletzt.
Tausende Kinder und Jugendliche haben zudem psychologische und
körperliche Schäden davongetragen. Außerdem mussten rund 1,7
Millionen Kinder und Erwachsene durch den Konflikt ihr Zuhause
verlassen.

Was benötigen die Kinder am dringendsten?

Viele Kinder dort leiden unter sehr schweren Traumata. Wenn sie
nicht behandelt werden, werden sie in Zukunft große seelische
Probleme haben. Hinzu kommen in der „grauen Zone“, dem
Demarkationsgebiet, große Armut, Hunger, Misshandlung und Missbrauch
von Kindern und natürlich haben viele Kinder ihre Eltern durch den
Krieg verloren. Es bedarf also Hilfe auf allen Ebenen.

Ist es schwierig Hilfsorganisationen, in der „grauen Zone“ zu
arbeiten?

Die SOS-Kinderdörfer sind bislang als einzige internationale
Kinderhilfsorganisation im Ukraine-Konflikt auf beiden Seiten aktiv.
Wir sind seit 2012 in der Region Lugansk, arbeiten aber erst seit
rund drei Monaten in der umkämpften „grauen Zone“. Vor allem dort ist
es sehr schwer, frei zu arbeiten. Ich hoffe, dass unsere Arbeit dort
nun leichter wird.

Weitere Informationen:
Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

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