Virtuelle Teamarbeit: 71 Prozent der Arbeitnehmer glauben, den Schweinehund im Griff zu haben

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Die große Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer
(71 Prozent) glaubt, sich auch außerhalb vom klassischen Arbeitsplatz
im Büro oder Betrieb motivieren zu können – beispielsweise bei der
virtuellen Teamarbeit. Im Home-Office entwickelt gut jeder Zweite
sogar mehr kreative Ideen als im Team. Dies sind Ergebnisse einer
Umfrage des Experten für Persönlichkeitsverfahren und
Personaldiagnostik Metaberatung unter 1.003 deutschen Arbeitnehmern.

„Der Glaube an motivierte Arbeit außerhalb gemeinsamer Büro- oder
Betriebsräume fällt bei den Befragten ausgesprochen optimistisch
aus“, sagt Dr. Rainer Neubauer, Geschäftsführer vom
Servicedienstleister für Personalauswahl und -entwicklung
Metaberatung in Düsseldorf. „Unsere Beobachtungen zeigen, dass
Theorie und Praxis hier jedoch häufig auseinanderdriften.“

Gerade bei einer modernen Personalorganisation – wie virtueller
Teamarbeit – sollte das HR-Management die Vor- und Nachteile von
sozialer Interaktion und stiller Einzelarbeit sogfältig
ausbalancieren. „Teams gilt es immer im Hinblick auf die
Persönlichkeit der Mitglieder aufzustellen: ein hoher Mix an
Potentialen bei gleichen Wertvorstellungen. Das ist bei virtuellen
Teams umso wichtiger. Erstens, weil nicht jeder virtuell effektiv
arbeitet und weil zweitens viele Elemente zwischenmenschlicher
Interaktion hier wegfallen, um sich sozial zu orientieren“, sagt Dr.
Neubauer.

Damit werden die Weichen dafür gestellt, dass sich Arbeitsgruppen
gegenseitig beflügeln und nicht ausbremsen. Das wird bei
schöpferischen Prozessen besonders deutlich: Gut die Hälfte der
Arbeitnehmer gibt an, alleine kreativer zu sein als im Team. 52
Prozent der Befragten schätzen vor diesem Hintergrund die virtuelle
Teamarbeit – gerne per Telefonkonferenz. Die räumliche Distanz gibt
diesen Arbeitnehmern beispielsweise mehr Sicherheit beim Vortragen
eigener Ideen. Achtet die Teamleitung in diesem Kontext auf ein
offenes Gesprächsklima, lassen sich zurückhaltende Menschen in
Diskussionen besser einbinden.

„Mimik und Körperhaltung sind in einer Telefonkonferenz für die
Akteure bekanntlich nicht sichtbar“, sagt Dr. Neubauer. „Das kann die
Kommunikation auch erschweren. Wer virtuelle Teams führt, sollte
deshalb besonders sensibel für Missverständnisse und mögliche
negative Emotionen sein.“

Zunächst einmal hilft dabei persönliches Vertrauen. Zwei Drittel
der Befragten setzen dafür auf die Pflege persönlicher Kontakte.
Zudem braucht es klare Kommunikationsregeln und eine gute
Vorbereitung. Hier gibt es noch Nachholbedarf in den deutschen
Unternehmen: 40 Prozent der Arbeitnehmer sind der Ansicht, virtuelle
Treffen seien häufig schlecht vorbereitet und daher nicht
zielführend.

Grafik zum Download

Eine Infografik steht für Sie zum Download bereit unter:
https://blog.metaberatung.de

Über metaBeratung GmbH

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tätig.

Pressekontakt:
Metaberatung GmbH
Nicole Neubauer
Friedrich-Ebert-Strasse 31
40210 Düsseldorf
Telefon: +49 211 415 5959 36
Mobil: +49 175 294 8606
E-Mail: nicole.neubauer@metaberatung.de

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