Wanderwitz/Heveling: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste ist ein Meilenstein

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Provenienzforschung zur NS-Raubkunst wird gestärkt

Am heutigen Mittwoch hat das Bundeskabinett die Errichtung einer
Stiftung „Deutsches Zentrum Kulturgutverluste“ beschlossen. Dazu
erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marco Wanderwitz, und der zuständige
Berichterstatter Ansgar Heveling:

„Die CDU/CSU-Fraktion begrüßt, dass Kulturstaatsministerin Monika
Grütters eine überzeugende Antwort auf den Fall Gurlitt gefunden hat.
Das Zentrum ist das klare politische Signal: Die Bundesregierung –
und mit ihr die CDU/CSU-Bundestagsfraktion – ist sich ihrer
besonderen Verantwortung für die Aufarbeitung des
nationalsozialistischen Kunstraubs bewusst.

Die Stiftung –Deutsches Zentrum Kulturgutverluste– hebt die
Anstrengungen zur Provenienzrecherche zu NS-Raubkunst auf eine neue
Ebene. Ihr Ziel ist, die zahlreichen Aktivitäten und Einrichtungen
der Provenienzforschung zu bündeln, zu stärken und auszubauen. So
wird durch die verstärkte staatliche Unterstützung sichergestellt,
dass Unrecht geahndet wird.

Die effiziente Zusammenarbeit von Bund und Ländern für das Projekt
hat Vorbildwirkung. Die Stiftung soll national und international
zentraler Ansprechpartner in Deutschland zu Fragen der Auffindung und
Rückgabe des NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts sein. Zudem
ist die Aufarbeitung von Kulturgutverlusten in der SBZ/DDR ein
erklärtes Ziel.

Der Bund trägt mit vier Millionen Euro den Hauptanteil der Kosten,
die Länder tragen mit 608.000 Euro pro Jahr zur Finanzierung bei.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

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