WAZ: A40-Ausbau ohne Essen wäre absurd – Kommentar von Frank Meßing zum Verkehrsplan

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Wenn jetzt ein Fünftel der Mittel aus dem
Verkehrswegeplan nach NRW fließen, tritt der
CSU-Bundesverkehrsminister Dobrindt dem Eindruck entgegen, dass er
den Süden der Republik mit Milliarden hätschelt und den Westen
benachteiligt. Mit den 14 Milliarden ist selbst die Ruhrgebiets-SPD
zufrieden, die sonst nicht mit Kritik an dem Bayern Dobrindt spart.

Wie so oft liegt der Teufel aber im Detail. Bleibt die
Prioritätenliste so wie sie ist, kündigt sich für das Revier ein
Schildbürgerstreich an. Danach wäre die A40 zwischen Dortmund und
Duisburg nahezu lückenlos sechsspurig – ausgerechnet im stark
befahrenen Nadelöhr Essen aber nicht. Das klingt absurd, mindert den
Nutzen aller anderen Investitionen im Autobahnnetz der Region und
sorgt weiterhin für Staus.

Die A40 ist die Schlagader des Ruhrgebiets. Auch wenn der Essener
Tunnel und die Trasse der U 18 in der Mitte der Autobahn
Ingenieure und Finanzpolitiker vor eine gewaltige Herausforderung
stellen, muss es eine Lösung für den Engpass geben. Auch die Anwohner
warten seit Jahrzehnten auf den Deckel über der A40, der
städtebaulich ganz neue Perspektiven eröffnen würde.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
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