WAZ: Bsirske: RWE-Strategie nützt auch den Kommunen

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Verdi-Chef und RWE-Aufsichtsratsvize Frank Bsirske
hält die Abspaltung des Zukunftsgeschäfts aus Erneuerbaren Energien,
Netzen und Vertrieb für eine Strategie, die auch den Aktionären der
alten RWE AG nütze, darunter viele Ruhrgebietskommunen. „Den Teil an
die Börse zu bringen, der auf Dauer die Energieversorgung bestimmen
wird und durch die Regulierung im Netz- und Vertriebsbereich
verlässlich ist, sollte attraktiv für Investoren sein und verspricht
auch für die RWE AG stabile Ergebnisse und Dividenden. Ich halte das
für eine Lösung, von der alle profitieren können“, sagte Bsirske der
Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Dienstagausgabe).

Die Befürchtung, die kommunalen Aktionäre könnten wegen der
Abspaltung ihre Anteile an der alten RWE abstoßen, wie es in den
Städten bereits diskutiert wird, teilt Bsirske nicht. „Nein, ich bin
davon überzeugt, dass auch die RWE AG eine positive Zukunft hat und
es sich lohnt, RWE-Aktien zu behalten.“ Man könne davon ausgehen,
dass er als Aufseher „in beiden Gesellschaften bleiben“ werde, sagte
Bsirske, „auch als Signal, dass die Arbeitnehmerschaft dieses
Unternehmen weiter als Gesamtheit betrachten muss.“

Das autorisierte Bsirske-Statement:

„Es sich lohnt, RWE-Aktien zu behalten.“

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
zentralredaktion@waz.de

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