WAZ: Keine Alternative zur Vorsicht – Kommentar von Frank Preuß zur Terrordrohung

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In den Geschäften des Essener Shoppingcenters am
Limbecker Platz waren gestern alle spürbar um die Rückkehr zur
Normalität bemüht. Gut so – und was bliebe ihnen und uns auch übrig?
Nicht mehr auf die Straße gehen?

Schwerbewaffnete Polizisten vor einem geschlossenen
Einkaufszentrum: Ohne dass wirklich etwas passiert wäre, haben
allerdings Fanatiker, die uns das Leben so gerne zur Hölle machen
möchten, am Samstag die Bilder bekommen, an denen sie Freude haben.
Für Triumphgeheul besteht für die Terrorstifter dennoch kein Anlass.
Auch wenn sich solche Bilder womöglich schon bald wiederholen werden,
so hat man nicht den Eindruck, als reagierten die Behörden
hysterisch.

Niemand, der einen Geschäftsbetrieb zwangsweise lahmlegt, macht es
sich mit seiner Entscheidung leicht. Und wenn die Bedrohungslage so
konkret war, wie sie nach bisherigen Erkenntnissen erscheint, gab es
am Samstag keine Alternative. Gewiss, es ist ein schmaler Grat, auf
dem die Entscheider balancieren. Der Fall Amri aber mahnt zur
Vorsicht. Drohungen aus Syrien wird man schwer unterbinden können.
Verhindern muss man, dass sie hier auf fruchtbaren Boden fallen.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
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