WAZ: Schüler benötigen Aufmerksamkeit – Kommentar von Christopher Onkelbach zur Pisa-Studie

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Mathe, Deutsch, Naturwissenschaften – bisher stand
bei den Pisa-Studien immer die abrufbare Leistung im Fokus. Jetzt
haben Bildungsforscher erstmals danach gefragt, was Schüler brauchen,
um gute Leistungen zu liefern. Im Grunde ist ein Teil der Lösung ganz
einfach: Die Schüler benötigen Anerkennung und Zuwendung, sowohl von
den Lehrern als auch von den Eltern. Die Wirkung ist offenbar
frappierend: Schüler, die zu Hause auf Interesse und Verständnis
stoßen, schneiden deutlich besser ab und sind zufriedener.

Es geht nicht darum, dass Eltern bei den Hausaufgaben helfen oder
akademische Debatten führen, es ist viel simpler: miteinander reden,
gemeinsam essen, Probleme besprechen. Und dafür benötigen Eltern
weder viel Zeit noch besondere Qualifikationen. Auch Lehrer können
viel bewirken. Schüler, die auf Verständnis stoßen, haben weniger
Angst vor Prüfungen und sind zuversichtlicher.

Die Studie zeigt also, dass Wohlbefinden und Leistungsbereitschaft
zusammengehören. Angst vor Klausuren, Beleidigungen oder Mobbing sind
hingegen Gift für gute Leistungen. Freundschaft, Werte und
Unterstützung – darauf kommt es an. Manchmal braucht es Studien, um
daran zu erinnern.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
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