WAZ: Suche nach einem PFT-Sündenbock. Kommentar von David Schraven

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Beim Prozess um die Industrie-Chemikalie PFT im
Ruhr-Trinkwasser ging es nicht um die wirkliche Aufklärung des
Skandals, sondern darum, einen Sündenbock zu präsentieren. Schon vor
Jahren konnte nachgewiesen werden, dass die Ermittlungen rund um die
PFT-Felder im Sauerland nur von den Dauereinleitern des Giftes in die
Ruhr ablenkten. Natürlich war die Firma G&W Umwelt für die Einleitung
eines Teils des Giftes verantwortlich. Deswegen müssen ihre Chefs nun
über 400 000 Euro zahlen. Aber die große Menge des PFT kommt
eben nicht aus den Feldern entlang der Ruhr. Sondern es strömt aus
den Anlagen des politisch einflussreichen Ruhrverbandes in den
Trinkwasserfluss. Solange dessen Klärwerke aber nicht vollständig
modernisiert sind, droht jederzeit ein neuer Giftskandal an der Ruhr.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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