WAZ: Willkommen in der Wirklichkeit – Kommentar von Tobias Blasius zur Razzia

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Das abgestimmte Vorgehen der NRW-Behörden gegen
Sozialbetrug, Armutszuwanderung und Schwarzarbeit war überfällig.
Viel zu lange wurden Städte wie Duisburg oder Dortmund mit
Schrottimmobilien, Vermüllung oder erfundenen
Kindergeld-Bescheinigungen allein gelassen.

Mehr noch: Wer als Stadtverantwortlicher die Auswüchse des
EU-weiten Sozialsystems etwas rustikaler beim Namen nannte, wurde
öffentlich gnadenlos runtergeputzt. Erinnert sei an den Duisburger
Oberbürgermeister Link, der es vor zwei Jahren wagte zu sagen, er
hätte lieber mehr syrische Flüchtlinge als die in Schrottimmobilien
zusammengepferchten Armutszuwanderer aus Rumänien und Bulgarien.

Inzwischen ist es selbst für den NRW-Justizminister kein Tabu
mehr, von „kriminellen Banden“, Briefkastenfirmen und Fehlanreizen
durch zu hohes Kindergeld zu sprechen. Die Wirklichkeitsverweigerung
hat ein Ende, die Behörden gehen Hand in Hand gegen unhaltbare
Zustände vor allem im Ruhrgebiet vor. Wenn nun auf Bundesebene die
versprochenen Gesetzesänderungen beim Sozialleistungsbezug für
EU-Zuwanderer umgesetzt werden, wäre vielen Kommunen geholfen.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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