WDR „Lokalzeit aus Köln“: Totenglocken im Erzbistum Köln läuten für 23.000 im Mittelmeer gestorbene Flüchtlinge

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Am Vorabend des Welttages der Flüchtlinge möchte der
Erzbischof von Köln, Rainer Maria Woelki, ein Zeichen setzen. An 230
Kirchen des Erzbistums Köln sollen am 19. Juni die Totenglocken 100
Mal läuten – ein Glockenschlag für jeden gestorbenen Flüchtling. Dies
erklärte Erzbischof Rainer Maria Woelki gegenüber der WDR „Lokalzeit
aus Köln“ (3. Juni 2015, 19.30 Uhr, WDR Fernsehen).

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki: „Die Totenglocken sollen
bis zu den Politikern in Berlin schallen, damit diese endlich eine
europäische Flüchtlingspolitik machen, die einen legalen Weg für
Flüchtlinge nach Europa schafft.“

Er möchte sein Mitgefühl mit den Tausenden Flüchtlingen
ausdrücken, die auf der Flucht nach Europa im Mittelmeer gestorben
sind. Auch der „Dicke Pitter“, die 24 Tonnen schwere Glocke im Kölner
Dom, wird geschlagen. Er läutet gewöhnlich nur zu besonderen
Anlässen: an hohen kirchlichen Feiertagen, zum Tod und zur Wahl eines
Papstes oder Kölner Erzbischofs.

Die Totenglocken klingen damit am Vorabend des Welttages der
Flüchtlinge (20. Juni). Anschließend soll es ein großes
internationales Fest auf dem Platz vor dem Kölner Dom geben. Dann
werden Spenden gesammelt, die für die Seenotrettung der Flüchtlinge
in Italien bestimmt sind.

Weitere Informationen heute in der WDR „Lokalzeit aus Köln“ um
19.30 Uhr im WDR Fernsehen.

Pressekontakt:
WDR Pressedesk
0221 220 7100
wdrpressedesk@wdr.de

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