Wege zur Stressprävention in der sich wandelnden Arbeitswelt beleuchtet / Vorträge der BAuA-Fachtagung „Veränderungsprozesse und Anpassungserfordernisse in der Arbeitswelt“ im Netz

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Anfang Oktober 2015 lud die Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zur Fachtagung
„Veränderungsprozesse und Anpassungserfordernisse in der Arbeitswelt“
nach Dortmund ein. Die Tagung beleuchtete die Herausforderungen und
Rahmenbedingungen für die Stressprävention bei der Arbeit vor dem
Hintergrund einer sich wandelnden Arbeitswelt. Aus verschiedenen
Perspektiven gingen die Referenten auf die Triebkräfte für zunehmende
Arbeitsbelastungen ein. Zudem wurden mögliche Handlungsoptionen von
Akteuren im Arbeitsschutz diskutiert sowie Konzepte der
Stressprävention und des Lernens bei der Arbeit vorgestellt. Die
Vorträge und einen zusammenfassenden Bericht gibt es jetzt im
Internetangebot der BAuA unter www.baua.de.

Die Fachtagung, die von der europäischen Agentur für Sicherheit
und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) unterstützt wurde,
verfolgte das Ziel, den Austausch zwischen Wissenschaft und
Arbeitswelt zu stärken. Unter den rund 100 Teilnehmern befanden sich
Experten von Arbeitsschutzorganisationen, Sozialpartnern,
Sozialversicherungen, Ministerien, Beratungs- und
Forschungseinrichtungen, Personalabteilungen, Interessenvertretungen
und Gewerkschaften.

In fünf thematischen Blöcken setzte sich die Veranstaltung mit den
Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die Stressprävention vor
dem Hintergrund permanenter organisationaler Restrukturierung in der
Arbeitswelt 4.0 auseinander. Dabei kamen sowohl ökonomische Aspekte
wie der Strukturwandel und Restrukturierungen als auch die lern- und
gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung zur Sprache.

Als treibende Kräfte der zunehmenden Arbeitsbelastungen wurden
beispielsweise steigende Anforderungen, Arbeitsintensivierung,
Arbeitsplatzunsicherheit oder neue Anforderungen an die Führung
vorgestellt und analysiert. Zusammenfassend machte die Fachtagung
deutlich, dass eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Unternehmen
und Beschäftigten sowie ein angemessenes Weiterbildungsangebot
grundlegend für eine lern- und gesundheitsförderliche
Arbeitsgestaltung sind.

Die ausführliche Tagungsdokumentation mit den Präsentationen der
Referenten und einem zusammenfassenden Bericht gibt es im
Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/dok/6949970.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen
Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt
für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im
Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den
Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt
hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit
und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine
Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des
Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte
arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in
der Außenstelle Chemnitz. www.baua.de

Pressekontakt:
Jörg Feldmann
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Gruppe 6.1, Pressearbeit
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Tel.: 0231 9071-2330
Fax: 0231 9071-2299
E-Mail: presse@baua.bund.de
www.baua.de

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