Weichenstellung für die zweite Ausbaustufe des Trianel Windpark Borkum / Trianel und EWE schließen Joint Venture (FOTO)

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Die kommunal verankerte EWE AG aus Oldenburg und die
Stadtwerke-Kooperation Trianel aus Aachen haben ein Joint Venture
über die gemeinsame Entwicklung der zweiten Ausbaustufe des Trianel
Windpark Borkum (TWB II) mit 200 MW besiegelt. „Unsere Partnerschaft
wird von unterschiedlichen Erfahrungen profitieren“, stellt Ines
Kolmsee, Vorstand Technik der EWE AG, fest: „EWE bringt seine
Expertise aus der Entwicklung und dem Betrieb des ersten deutschen
Offshore-Windparks alpha ventus und des ersten kommerziellen
Offshore-Windparks Riffgat mit. Trianel wird ihre Erkenntnisse aus
der Entwicklung des ersten kommunalen Offshore-Windparks Trianel
Windpark Borkum einbringen.“ Kolmsee betont: „Wir freuen uns, als
gleichberechtigte Partner den kommunalen Offshore-Ausbau mit dem
gemeinsamen Projekt weiter voranzutreiben.“

Mitte Juli 2015 hat Trianel rund 45 Kilometer vor der Küste der
Nordseeinsel Borkum 40 Windenergieanlagen mit 200 Megawatt (MW)
Leistung vollständig in Betrieb genommen. Mit der jetzt vereinbarten
Kooperation wird eine wesentliche Voraussetzung für die zweite
Ausbaustufe des Trianel Windpark Borkum mit weiteren 200 Megawatt
geschaffen. „Das Joint Venture mit EWE schafft die Basis für den
geplanten Baubeschluss im nächsten Jahr“, erklärt Sven Becker,
Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH. „Mit EWE haben wir
einen erfahrenen Offshore-Partner gefunden, der auch die besonderen
Investitionsvoraussetzungen von Stadtwerken kennt“, betont Becker.
EWE und Trianel werden das Projekt gemeinsam zur Baureife bringen.
EWE hält zunächst einen 40-Prozent-Anteil an der Projektentwicklung.
Ob sich EWE auch an der Investition zur konkreten Umsetzung des Parks
beteiligt, wird im Jahr 2016 entschieden.

Während der ersten Ausbaustufe hat Trianel bereits wesentliche
Voraussetzungen für die Weiterentwicklung auf 400 MW gelegt. Neben
der Genehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und
Hydrographie ist die parkinterne Umspannplattform bereits vorhanden.
„Trianel hat mit ihren Vorarbeiten eine hervorragende
Ausgangssituation geschaffen. Mit unserem Gemeinschaftsunternehmen,
der Trianel Windkraftwerk Borkum II, bündeln wir unsere Kräfte und
werden auch die zweite Ausbaustufe zum Erfolg führen“, so Kolmsee.
Die erste Ausbaustufe des Trianel Windpark Borkum wird pro Jahr auf
Basis der erwarteten über 4.000 Volllaststunden rund 800
Gigawattstunden Strom (800 Mio. kWh) produzieren. Die Strommenge
reicht rechnerisch aus, um 200.000 Haushalte zu versorgen. 33
Stadtwerke und Regionalversorger aus Deutschland, den Niederlanden,
Österreich und der Schweiz und die Aachener Stadtwerke-Kooperation
Trianel haben für die erste Ausbaustufe des Offshore-Windparks rund 1
Milliarde Euro investiert. Für die zweite Phase stehen Investitionen
in Höhe von 800 Mio. Euro an. „Nach dem Baubeschluss im nächsten Jahr
erwarten wir 2017 den Baubeginn“, so Becker.

Pressekontakt:
Dr. Nadja Thomas, Pressesprecherin Trianel GmbH
Fon +49 241 41320-466 | Mobil +49 160 96 37 04 56 |
Mail n.thomas@trianel.com

Christian Bartsch, Pressesprecher EWE AG
Fon +49 441 48 05-1811 | Mail christian.bartsch@ewe.de

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