Weiter große Herausforderungen im Nord-Irak – Hilfeleistungen werden weiter benötigt (FOTO)

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Die Hilfsorganisation Mission East hatte auf Bitten der Vereinten
Nationen jüngst Lebensmittel an 5.000 Flüchtlinge im Nord-Irak
verteilt. Bereits im Winter wurden Heizungen und Kraftstoff
ausgegeben. Damit kam die Gemeinschaft der verfolgten Minderheit der
Jesiden, die seit über einem Jahr im Sindschar-Gebirge verharrt, gut
über den Winter. Ihre Reaktion war überwältigend: „Wir wissen gar
nicht, wie wir Ihnen danken können!“ gaben sie ihren Helfern vor Ort
als Dank an die Spender mit. Doch nun steht der heiße Sommer schon
wieder vor der Tür und neue Herausforderungen, vor allem der
Wasserversorgung und Hygiene, sind zu meistern.

Die Familien erhalten diese Hilfeleistungen in dem nordirakischen
Gebirge. Über 25.000 Menschen sind hierher geflohen, nachdem der
„Islamische Staat“ ihnen im Jahr 2014 ihr Hab und Gut wegnahm, junge
und ältere Männer tötete, Frauen vergewaltigte und Tausende von
Mädchen in die Sklaverei verschleppt hatte. Nun sind ihre Leben
insofern bedroht, als dass sie in dem Gebirge, das einer Steinwüste
gleicht, derzeit ohne Möglichkeiten für den selbst finanzierten
Lebensunterhalt außerhalb von Flüchtlingslagern auf ihre Rückkehr in
die noch besetzte, zerstörte Heimat harren. Die Zone der
kriegerischen Aktivitäten ist nahe dieser Lagerstätten.

Viele Leben wurden gerettet

Mission East beschaffte Heizungen, Kraftstoff und sichere Behälter
für das Überleben im Winter. Über 1.650 Familien konnten in den
kargen Bergen geholfen werden. Das sind etwa 9.900 Menschen, die nun
in ihren Zelten Wärme finden konnten. Und das war wirklich notwendig.
Khal Saad, ist ein Mann Mitte Dreißig, der mit Frau und Kind im
Sindschar-Gebirge verharrt. Er erklärt: „Es war hier sehr kalt, wir
hatten keine Heizung und keinen Kraftstoff. Ihre Hilfe hat uns das
Leben gerettet! Früher haben wir mit Holz unser Zelt geheizt und
mussten das Feuerholz weit in den Bergen suchen, beides war sehr
gefährlich. Wir bedanken uns bei Ihnen, denn Sie erhalten viele
Leben!“

Der Geschäftsführer von Mission East Deutschland, Dr. Kim
Hartzner, erläutert weiter: „Wir helfen den Familien auch, ihre
Traumata zu überwinden. Wir sorgen dafür, dass sie nicht nur
überleben, sondern auch später wieder in ihre Heimatdörfer
zurückkehren können, um dort wieder ein freies, selbstbestimmtes
Leben führen zu können.“

Das Engagement von Mission East im Irak

Die international agierende Hilfsorganisation Mission East
engagiert sich nicht nur durch die Verteilung von Heizungen sowie
Kraftstoff in sicheren Behältern. Für die ethnische Minderheit der
Jesiden verteilen sie auch Hygieneartikel, Seife, Kanister,
Plastikplanen, Holz und Werkzeuge. Darüber hinaus unterstützen sie
vertriebene Muslime in Kirkuk. Insgesamt half Mission East 2.100
Familien über den Winter, das entspricht etwa 12.600 Menschen.

Pressekontakt:
Mission East in Berlin
Ulrike Propach
Kommunikationsmanagement
Unter den Linden 10
D-10117 Berlin
Telefon +49 30/34 06 06 271
Handy +49 178/41 55 391
ulrike.propach@missioneast.org

Mission East in Kopenhagen
Peter Sigetty Bøje
Deputy Managing Director, Copenhagen Office
Skt. Lukas Vej 13
DK-2900 Hellerup
Dänemark
Handy +45 20 20 77 27
peter.boje@missioneast.org

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