Welt-Mädchentag: Plan stellt aktuellen Mädchen-Bericht vor / Plan: „Rechte von Mädchen müssen in die neue Entwicklungsagenda“

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Zum Welt-Mädchentag am 11. Oktober haben
das Kinderhilfswerk Plan International und der Bayerische Landtag
heute Mittag im Maximilianeum den neuen „Because I am a
Girl“-Bericht, „Mädchen auf dem Weg zur Mitbestimmung“, vorgestellt.
Der Report beleuchtet, welche sichtbaren und unsichtbaren
Machtstrukturen Mädchen in Entwicklungsländern davon abhalten, ihre
Rechte wahrzunehmen.

Landtagspräsidentin Barbara Stamm sagte: „Wir würdigen die
langjährige Arbeit von Plan International für die Rechte von Kindern
und speziell für die Rechte von Mädchen. Der Bayerische Landtag zollt
der Kinderhilfsorganisation großen Respekt dafür, dass sie mit dem
Welt-Mädchentag einen Aktionstag für die Belange von Mädchen und
jungen Frauen initiiert hat. In vielen Ländern der Welt dürfen
Mädchen nicht zur Schule gehen, erfahren Gewalt oder werden gegen
ihren Willen verheiratet. Gegen solche Missstände müssen wir jeden
Tag aufs Neue ankämpfen und das Bewusstsein der Menschen schärfen.“

Plan-Geschäftsführerin Maike Röttger hatte den „Because I am a
Girl“-Bericht zuvor bereits im Ausschuss für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung in Berlin vorgestellt. Sie erklärte im
Maximilianeum: „Wir befinden uns an einem wichtigen Wendepunkt, der
das Schicksal von Mädchen und jungen Frauen maßgeblich beeinflussen
kann. Die Staatengemeinschaft muss 2015 die neue
UN-Entwicklungsagenda festlegen. Plan fordert die Bundesregierung
deshalb dazu auf, sich bei den Vereinten Nationen dafür einzusetzen,
dass die Rechte von Mädchen und jungen Frauen in jedem Ziel der jetzt
debattierten Entwicklungsagenda verankert werden.“

Verena Roskos, Chefredakteurin der Jugendzeitschrift Mädchen, hob
vor allem die Bedeutung von Bildung hervor: „Nicht umsonst gibt es
das Sprichwort „Wissen ist Macht!“ Mädchen brauchen einen
gleichberechtigten Zugang zu Aus- und Weiterbildung, damit sie
Chancen auf eine menschenwürdige Arbeit haben.“

Ein Grußwort kam von Schauspielerin Senta Berger, die sich seit
2003 mit Plan für die Rechte von Mädchen in Entwicklungsländern
engagiert und Schirmfrau der „Because I am a Girl“-Kampagne in
Deutschland ist: „Die Erfolge, die Plan bereits vorweisen kann, sind
beeindruckend und ansteckend. Sie bewegen etwas in den Köpfen unserer
Gesellschaft – egal wo und wie wir leben.“

Plan-Kuratoriumsmitglied und Staatsministerin a.D. Christa Stewens
hatte die Vorstellung des „Because I am a Girl“-Berichts im
Bayerischen Landtag initiiert. Den Report gibt Plan jährlich zum
Welt-Mädchentag heraus. Hierin dokumentiert das Kinderhilfswerk die
aktuelle Situation von Mädchen jeweils unter einem speziellen Aspekt
und fordert zu konkretem Handeln auf.

Plan International hat in globaler Zusammenarbeit bei den
Vereinten Nationen (UN) den Welt-Mädchentag durchgesetzt. Dieser wird
seit 2012 jährlich am 11. Oktober begangen. Der Deutsche Bundestag
erachtet den Welt-Mädchentag für so wichtig, dass er heute zeitgleich
zur Präsentation des Reports im Bayerischen Landtag die Situation der
Mädchen diskutiert.

Weitere Informationen:

Der „Because I am a Girl“-Bericht „Mädchen auf dem Weg zur
Mitbestimmung – nachhaltigen Wandel schaffen“ kann online abgerufen
werden: http://ots.de/N8Gf9

Fotos zum Thema können ebenfalls über die Plan-Website kostenlos
abgerufen werden:
http://www.plan-deutschland.de/footer/presse/bildmaterial/?no_cache=1

Für Interviewwünsche wenden Sie sich bitte direkt an Plan
International Deutschland.

Kontakt:
Marc Tornow, Pressereferent, Tel. +49 40 61140-177
Barbara Wessel, Pressereferentin, +49 40 61140-204
presse@plan-deutschland.de

Plan International Deutschland e.V., Kommunikation,
Bramfelder Straße 70, 22305 Hamburg

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