Weltgesundheitstag: Ein Kinderleben kostet im Sahel sechs Euro

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Immer noch stirbt in der Sahelregion eines von vier
Kindern bevor es sein fünftes Lebensjahr erreicht. Die humanitäre
Hilfsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe führt in Burkina Faso
ein Pilotprojekt durch, das die hohe Sterblichkeitsrate von Kindern
und Müttern bekämpft. Malaria, Unterernährung und
Durchfallerkrankungen bedrohen im subsaharischen Afrika besonders das
Leben von Schwangeren, stillenden Müttern und vor allem das von
Kleinkindern. Gerade die arme Bevölkerung kann sich einen Arztbesuch
oft nicht leisten. Das Ergebnis ist eine hohe Kinder- und
Müttersterblichkeitsrate, die im weltweiten Vergleich mit auf den
vorderen Plätzen rangiert.

Hier setzt das Help-Projekt in Burkina Faso an und bietet
Kostenbefreiung von Müttern und Kindern unter fünf Jahren beim Besuch
der Gesundheitsstationen. Mit dieser Maßnahme wird der Zugang zu
medizinischer Versorgung geschaffen, der sich in Folge positiv auf
die allgemeine Situation des Landes im Bereich Gesundheit auswirkt:
Mehr betreute Patienten führen dazu, dass sich die Gesundheitszentren
in Burkina Faso langfristig selbst tragen und mehr Menschenleben
gerettet werden können. Ein aktueller Bericht der Universität
Montreal bestätigt: Eine Ausweitung des Projektes wäre sinnvoll und
könnte jedes Jahr bis zu 19.000 Kindern das Leben retten – und das zu
geringen Kosten: 6 Euro reichen aus, um die Gesundheitsversorgung
eines Kindes für ein Jahr sicherzustellen.

Am 7. April wird weltweit der Weltgesundheitstag begangen. Die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) erinnert mit diesem Tag an ihre
Gründung im Jahr 1948. Der Auftrag der WHO ist es, allen Völkern zur
Erreichung des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu verhelfen.
Definiert wird Gesundheit als ein „Zustand vollständigen physischen,
geistigen und sozialen Wohlbefindens“ (WHO). In diesem Sinne arbeitet
Help schon seit über 30 Jahren und leistet mit Projekten im Bereich
Gesundheitsversorgung und -vorsorge einen aktiven Beitrag zur
Weltgesundheit.

Pressekontakt:
Sandra Krämer
Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Fon: +49 228 915 29 13, Fax: +49 228 915 29 99
kraemer@help-ev.de / www.help-ev.de

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