Weltspiegel aus dem Baltikum – Eine Reise durch den Nordosten Europas im Schatten Russlands / Sendung: Sonntag, 25. September, 19.20 Uhr, Das Erste

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Das Baltikum steht am Sonntag, 25. September, im
Mittelpunkt des Weltspiegels. Die Redaktion hat sich auf die Reise
quer durch den Nordosten der EU gemacht. „Als Moderator muss man das
Studio auch mal verlassen, um selbst vor Ort mit den Menschen zu
sprechen. Das Baltikum ist reich an Geschichte und zurzeit politisch
sehr spannend“, so Andreas Cichowicz, der den NDR-Weltspiegel im
Ersten präsentiert.

Estland, Lettland und Litauen – vor 25 Jahren sind die drei
kleinen baltischen Staaten in die Vereinten Nationen aufgenommen
worden. Sie sind Mitglieder der NATO und der EU – und sie leben im
Schatten Russlands. Das Baltikum war oft Spielball russischer
Interessen, und die Balten sind voller Misstrauen gegenüber dem
mächtigen Nachbarn im Osten. Besonders seit der Ukraine-Krise geht in
Estland, Lettland und Litauen die Angst um. In Ihren Berichten
erkunden die Weltspiegel-Reporter die Stimmung der Balten und
erzählen deren Geschichten. Themen sind unter anderem:

Lettland: In der Hauptstadt Riga leben etwa je zur Hälfte Letten
und russischstämmige Einwohner. Das Miteinander ist schwierig. Vor
allem die Sprachtests vertiefen die Spaltung. Denn ohne den
offiziellen Nachweis lettischer Sprachkenntnisse erhalten die Russen
nicht die lettische Staatsbürgerschaft, egal wie viele lange sie
bereits in Lettland leben oder ob sie dort gar geboren sind. An der
Sprache wird der ganze Konflikt deutlich.

Estland: Seit der Krise in der Ukraine finden Bürgerwehren im
ganzen Baltikum großen Zulauf. „Ich mache es aus Pflichtgefühl fürs
Vaterland“, sagt Marianne. Sie ist 25 Jahre alt und eine von 25 000
Esten, die sich am Wochenende die Uniform anziehen und sich zu einer
Art Hilfssoldat ausbilden lassen. Die Freiwilligentruppe ist vom
Staat finanziert und soll die reguläre Armee unterstützen.

Litauen: Seit dem Eintritt in die EU ist Litauen ein Land der
Auswanderer geworden. In kaum einem anderen europäischen Land kehren
so viele Menschen ihrer Heimat den Rücken. Es gehen die Jungen,
zurück bleiben die Alten und oftmals auch die Kinder. So wie die
16-jährige Raminta. Sie ist eines von Tausenden litauischen Kindern,
das bei den Großeltern aufwächst.

Russland: Südlich von Litauen liegt die russische Enklave
Kaliningrad. Der Patriotismus wird hier besonders gepflegt. Schon die
Kleinsten sollen lernen, worauf es ankommt. Das Schulsystem legt
großen Wert auf patriotische Bildung. Und so beginnt die Einschulung
in Kaliningrad mit dem Singen der Nationalhymne.

Diese und weitere Berichte im Weltspiegel am 25. September,
19.20 Uhr direkt aus dem Baltikum.

Fotos auf Anfrage: pressefoto@ndr.de oder Tel.: 040 -4156 2312

Pressekontakt:
Norddeutscher Rundfunk
Presse und Information
Lara Louwien
Tel:040-4156-2312

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