Weniger Bürokratie stärkt Kompetenz der Pflegekräfte

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Mit Informationsveranstaltungen und
zahlreichen Schulungen treibt der Bundesverband privater Anbieter
sozialer Dienste e.V. (bpa) im Saarland die Umsetzung der
entbürokratisierten Pflegedokumentation voran. Dabei werden mit
deutlich weniger Papier und Zeitaufwand alle rechtlichen und
fachlichen Anforderungen erfüllt. „Unsere Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter spüren sofort, dass sie viele der bisherigen Formulare
weglassen können und stattdessen mehr Zeit für die Pflege und
Betreuung haben“, berichtet Manuela Rupp, die als Pflegedienstleitung
der „Pflege zu Hause SHB GmbH“ in Lebach derzeit das neue
Dokumentationssystem einführt.

Gleichzeitig ist sie als eine der fünf bpa-Multiplikatoren aktiv
und wird in den nächsten Monaten ambulante Pflegedienste und Heime im
gesamten Saarland bei der Umsetzung der verschlankten Dokumentation
unterstützen. „Die Fachlichkeit der Pflegenden wird durch das neue
System sehr wertgeschätzt“, sagt Rupp. Die fachlichen Einschätzungen
der Pflegenden zählten künftig mehr als die zahlreichen schriftlichen
Bögen, dokumentiert werden nur noch die Abweichungen und nicht mehr
jeder Handschlag. „Endlich steht wieder die Fachkompetenz der
Pflegekräfte im Vordergrund. Dokumentiert wird, was notwendig ist und
am Ende bleibt mehr Zeit für die Pflege.“

„Die privaten Pflegedienste und Heime im Saarland haben über den
bpa schon immer einen engen und strukturierten Austausch, der uns nun
zu den Vorreitern bei der Einführung der schlanken
Pflegedokumentation werden lässt“, sagt der saarländische
Landesvorsitzende Helmut Mersdorf. Viele der im bpa organisierten
Einrichtungen und Dienste hätten ein großes Interesse an einer
zügigen Umsetzung der durch ein Expertengremium im Auftrag der
Bundesregierung entwickelten Dokumentationssystematik und arbeiteten
aktiv in den Workshops oder dem direkten Austausch zwischen den
Unternehmen mit.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über
100 in Saarland) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Angela Eicher, Landesbeauftragte, Telefon: 06 81 / 94
888 40, www.bpa.de

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