Wenn Tierhaltung zur Krankheit wird

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Ein großes Grundstück, vollgestellt mit alten Möbeln und ausrangierten Gegenständen. Dazwischen wimmelt es vor Meerschweinchen. Die kleinen Nager leben verwildert auf dem Gelände, pflanzen sich unkontrolliert fort, täglich werden es mehr. Sie haben Verletzungen, sind schmutzig und scheuen vor Menschenhänden zurück.

Dieses Bild zeigte sich im Juli Helfern vom Deutschen Tierschutzbund bei einem Einsatz in Bayern. Der Halter der Tiere war ins Krankenhaus eingeliefert worden und eine Nachbarin meldete dem Tierschutzverein Rosenheim, dass auf dem Grundstück des Mannes Tiere leben, um die er sich in naher Zukunft nicht kümmern könne. Nach Einschätzung der Helfer hatte der Mann die Kontrolle über die Tierhaltung allerdings schon lange zuvor verloren. In einer aufwändigen Aktion befreiten die Tierschützer in kurzer Zeit über 200 Tiere und brachten sie in nahegelegenen Tierheimen unter. Dort werden die Meerschweinchen seitdem nicht nur gefüttert und medizinisch versorgt, sondern auch dauerhaft untergebracht oder an neue Besitzer vermittelt.

Solche Fälle von Animal Hoarding sind leider keine Seltenheit – und verursachen beträchtliche Kosten in deutschen Tierheimen, die ohnehin unter Geldsorgen leiden. Ursache ist vor allem, dass die meisten Tierschutzvereine für die die Aufnahme von Fundtieren keine ausreichende Kostenerstattung von den zuständigen Behörden erhalten. „Die Tierschutzvereine übernehmen für die Gemeinden die Fundtierverwaltung und unterstützen diese damit bei der Wahrnehmung ihrer Pflichtaufgaben“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Durchschnittlich werden die Tierheime zu 70 bis 80 Prozent mit Fundtieren und beschlagnahmten Tieren belegt, für deren Unterhalt die Behörden zuständig sind. Leider werden aber nur etwa 25 bis 30 Prozent der hierdurch anfallenden Kosten tatsächlich erstattet.“

In der Folge stehen viele Tierheime trotz ihrer wertvollen gemeinnützigen Arbeit vor der Insolvenz. Ihr Überleben kann nur durch ehrenamtliche Hilfe von Tierfreunden, Erbschaften und Spenden gesichert werden.

Die Tierfuttermarken Whiskas und Pedigree rufen deshalb Engagierte dazu auf, an einer gemeinsamen Spendenaktion für den Deutschen Tierschutzbund teilzunehmen: Bis zum 9. Oktober 2016 können Tierhalter den Deutschen Tierschutzbund unterstützen, indem sie Produkte von Pedigree und/oder Whiskas im Wert von mindestens fünf Euro kaufen und ein Foto des Kassenbons auf www.welttierwoche.de hochladen. Für jeden Kassenbon geht automatisch eine Spende von einem Euro an den Deutschen Tierschutzbund. Die Teilnehmer können zudem 50 x 1.000 Euro gewinnen, die Pedigree und Whiskas als Dankeschön verlosen.

INFOKASTEN

Spendenaktion für Tierheime
• So unterstützen Sie Tiere in Not: Im Aktionszeitraum 25.07.-09.10.2016 kaufen Tierfreunde Produkte von Pedigree und/oder Whiskas im Wert von mindestens 5 und laden ein Foto des Kassenbons auf www.welttierwoche.de hoch.
• Pedigree und Whiskas spenden pro hochgeladenem Bon einen Euro an den Feuerwehrfonds des Deutschen Tierschutzbundes.
• Tierfreunde können unbegrenzt oft an der Spendenaktion teilnehmen und erhöhen dabei ihre Chancen auf den Gewinn von 50 x 1.000 Euro; denn jeder Bon ist ein Los im Gewinntopf.
• Weitere Informationen gibt es unter www.welttierwoche.de

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