Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 11. Mai zur Lage in Slowenien

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Slowenien will den Weg aus der Krise allein
schaffen – ohne Rettungsschirm, ohne Troika und ohne Diktat. Das
Maßnahmenpaket, das die neue Premierministerin Alenka Bratusek
gestern nach Brüssel geschickt hat, bedeutet aber in jedem Fall einen
tiefen Bruch für das Land: Der slowenische Sonderweg ist am Ende. Von
allen Ländern des früheren Ostblocks hatte Slowenien lange Zeit die
besten Wirtschaftsdaten aufgewiesen. Früher als alle anderen war es
der Eurozone beigetreten. Wenn ihm die europäische Presse dafür das
Etikett des „Musterschülers“ anheftete, dann allerdings zu Unrecht:
In Wirklichkeit hatte das Land sich westlichen Ratschlägen nämlich
ganz und gar nicht gefügt – und glich damit eher einem
widerspenstigen, aber begabten Schüler, dem man wegen seiner guten
Noten nichts anhaben konnte.

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