Weser-Kurier: Kommentar von Frauke Fischerüber das Finanzamt

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Bürgerinnen und Bürger in Bremen sind das Warten
offenbar gewohnt – ob im Bürger-Service-Center auf Ausweise oder eben
auf den Bescheid vom Finanzamt. Einen letzten Platz bescheinigt eine
Umfrage unter den Finanzbehörden der Bundesländer Bremen. Allerdings
bezieht sich das Ergebnis auf Bearbeitungszeiten von 2013 und 2014.
Geradezu ein Glücksfall aus Sicht des hiesigen Finanzressorts.
Seitdem soll sich vieles zum Besseren gewendet haben, heißt es von
dort. Warum allerdings Bremer Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter
so viele Tage mehr für Steuererklärungen brauchen als ihre Kollegen
in Baden-Württemberg, Hessen oder Niedersachsen, kann sich weder die
Behördensprecherin noch der Bund der Steuerzahler erklären. Beinahe
erstaunt es, dass nicht reflexhaft der Hinweis auf Haushaltsnotlage
und Personalknappheit erfolgt ist. Im Gegenteil: Die Sprecherin
versichert, das Personal reiche aus, um auf einen Platz im Mittelfeld
vorzurücken. Damit hat sich Bremen zumindest eine Gnadenfrist
erkauft. Erst Anfang 2016 kann überprüft werden, ob die Anstrengungen
gereicht haben. Einen Spitzenplatz strebt Bremen offenbar gar nicht
erst an.

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