Weser-Kurier: Kommentar von Hauke Hirsingerüber rot-grüne Baupolitik in Bremen

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Bremen braucht bezahlbaren Wohnraum. Das ist keine
Neuigkeit, aber in Anbetracht der wachsenden Flüchtlingszahlen eine
immer schmerzlicher werdende Realität. Zu hoffen, dass sich dieses
Problem mit der privaten Bauwirtschaft lösen lässt, ist illusorisch.
Die Sozialwohnungsbau-Quote von 25 Prozent ist zwar ein schönes
Signal in die richtige Richtung, ein wirksames Instrument, um
ausreichend günstigen Wohnraum zu schaffen, ist sie allerdings nicht.
Die grüne Idee von der Innenentwicklung hat deshalb einiges für sich.
Dort, wo bereits Baurecht besteht oder wo bestehendes Baurecht
lediglich abgewandelt werden muss, können die Bagger schnell
anrollen. Doch auch so werden sich kaum alle Wohnraum-Probleme lösen
lassen. Aus diesem Grund müssen zeitgleich langwierigere Bauprojekte
angeschoben werden. Die könnten von der teil-privatisierten Gewoba
gestemmt werden. Zumindest theoretisch. Wenn das praktisch gegen den
Widerstand der privaten Anteilseigner nicht zeitnah möglich sein
sollte, muss die Stadt eben wieder komplett in Eigenregie bauen. Sie
hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie es kann.

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Weser-Kurier
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