Weser-Kurier: Kommentar von Hauke Hirsingerüber Wohnungsbau für Flüchtlinge

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Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass die
Flüchtlinge, die Bremen noch in diesem und in den kommenden Jahren
erreichen, die Stadt und das Land grundlegend verändern werden. Die
meisten von ihnen kommen, um zu bleiben. Deshalb führt an der
ernsthaften und schnellen Beantwortung der Frage, wo sie kurz- und
langfristig wohnen sollen, kein Weg mehr vorbei. Schon vor der
Ankunft der vielen zukünftigen Bürger war der Wohnungsmarkt in Bremen
schwierig. Umso wichtiger, dass sich die Regierungskoalition schnell
auf einen gemeinsamen Kurs einigt, an dessen Ende ausreichend neuer
und vor allem bezahlbarer Wohnraum entsteht. Dafür dürfte die von den
Grünen viel bemühte Innenentwicklung Bremens nicht ausreichen. Es
muss große Neubaugebiete geben. Dabei darf das sozialdemokratische
Bekenntnis zu deren sozialer Durchmischung kein Lippenbekenntnis
bleiben. Osterholz-Tenever – vor seiner „Entkernung“ – sollte allen
Beteiligten ein mahnendes Beispiel für historische Fehlentwicklungen
sein. Doch all diese Einschränkungen ändern nichts an einer Wahrheit:
Bremen muss schnell bauen. Integration beginnt in den eigenen vier
Wänden.

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Weser-Kurier
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