Weser-Kurier: Kommentar von Kira Pieperüber Langzeitarbeitslosigkeit

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Bremen kämpft gegen eine hohe
Langzeitarbeitslosigkeit. Dieses Problem ist nicht neu. Stetig
steigen die Zahlen, und ein Patentrezept dagegen gibt es nicht. Es
kann auch keines geben, denn die Langzeitarbeitslosigkeit ist so
differenziert, wie die Bevölkerung eben ist. Da hat es einen Sinn,
unterschiedlichen Individuen auch unterschiedliche Programme
anzubieten – selbst wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als
würden mit einzelnen Initiativen wie Jugendberufsagentur und
Förderzentren nur kleinen Gruppen von Betroffenen geholfen. Doch ein
48-jähriger Ingenieur, der im fünften Jahr erwerbslos ist, braucht
ein anderes Programm, als ein ehemals drogenabhängiger 21-Jähriger,
der sich nach seinem Entzug erst einmal wieder an einen normalen
Tagesablauf gewöhnen muss. Leider ist viel Zeit verstrichen, ehe die
Politik die Brisanz der Langzeitarbeitslosigkeit überhaupt begriffen
hat. Und deswegen gibt auch erst jetzt den ersten Lösungsansatz.In
puncto Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt hat der Senat
nun die Chance seine Fehler aus der Vergangenheit auszumerzen. Nun
heißt es: Schnell reagieren und Lösungen finden.

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