Weser-Kurier: Kommentar von Markus Petersüber die Bundestagsabgeordnete Petra HInz

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Sie hat sich nicht neu erfunden, sie hat ihre
Partei und Wähler dreist belogen: Die Essener
SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Hinz prahlte in ihrer politischen
Biografie mit Abitur und einem abgeschlossenen Jura-Studium. Beides
war frei erfunden. Was Frau Hinz stattdessen gemacht hat? Politik,
hauptberuflich! Sie saß jahrelang in diversen Räten, war bei der
Arbeiterwohlfahrt, beim Deutschen Roten Kreuz, in der
Margarethe-Krupp-Stiftung ebenso aktiv wie im Karnevalsverein. Eine
Hochstaplerin, die es 2005 bis in den Deutschen Bundestag schaffte.
Erschreckend ist, dass die 54-Jährige elf Jahre im Parlament sitzen
konnte, ohne dass der Schwindel aufflog. Öffentlich wurde der
frisierte Lebenslauf erst, als sich Mitarbeiter über unzumutbare
Arbeitsbedingungen und Mobbing im Büro der Abgeordneten beschwerten.
Die vermeintlich höhere Akzeptanz treibt Politiker offensichtlich
immer wieder dazu, Abschlüsse vorzugaukeln. Vielleicht wären die
Wähler gut beraten, weniger auf formale Qualifikationen und mehr auf
reale Leistung zu achten. Niemand muss Volljurist sein oder einen
Doktortitel tragen, um ein guter Volksvertreter zu sein. Ehrlichkeit
und Authentizität sind entscheidender.

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