Weser-Kurier: Kommentar von Peter Mlodochüber die neue Elbfähre

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Sage noch einer, Infrastrukturprojekte bräuchten
ewig. Schneller als von vielen Beteiligten selbst erwartet, geht die
neue Fährverbindung über die Elbe von Cuxhaven nach Brunsbüttel an
den Start. Das ist sicher auch einigen glücklichen Fügungen zu
verdanken. Es ist aber vor allem das Ergebnis des großen Engagements
aller Akteure, des gut aufeinander abgestimmten Zusammenspiels von
großer und kleiner Politik und mutigen Unternehmern sowie nicht
zuletzt auch der breiten Zustimmung in der Bevölkerung. Das alles
sind beste Voraussetzungen dafür, dass sich die Wiederbelebung der
vor 14 Jahren wegen Unwirtschaftlichkeit eingestellten Verbindung
diesmal rechnet. Takt und Fahrzeiten sind attraktiv; das Interesse
bei den Menschen und Firmen in der Region ist längst vorhanden. Bei
den Touristen kann es bestimmt geweckt werden, schließlich ist die
Passage über die viel befahrene Elbmündung bereits für sich genommen
ein Erlebnis. Sogar der Güterfernverkehr wird die Vorzüge bald
erkennen. Die Fähren sind eine echte Alternative zum Hamburger
Nadelöhr mit Elbtunnel und der ständig verstopften Autobahn A7.

Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
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