Weser-Kurier: Kommentar von Silke Loodenüber die Kooperation von Agrarwirtschaft und Wissenschsaft

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Längst überfällig ist eine engere Kooperation von
Agrarwirtschaft und Wissenschaft. Der neue Verbund im Nordwesten ist
eine Notwendigkeit. Auf Dauer werden die Mäster mit der
Massenproduktion nicht überleben, weil der Markt für die Billigware
Fleisch zumindest hierzulande schrumpft. Die Zukunft gehört
nachhaltigen Produkten, für die weder Tiere noch Umwelt über die
Maßen leiden. Das haben nicht nur Wissenschaftler wie der renommierte
Agrarexperte Hans-Wilhelm Windhorst von der Universität Vechta
erkannt, das ist inzwischen Konsens im Agrarministerium in Hannover
und sickert langsam auch in die Agrarbranche durch. Die Wissenschaft
kann die Agrarwirtschaft bei der Umstellung auf eine nachhaltige
Produktion unterstützen, indem sie tiergerechte Stallsysteme
entwickelt oder die Geschlechtsbestimmung im Ei erforscht, damit die
männlichen Brüder der Legehennen in Zukunft gar nicht mehr
ausgebrütet werden. Die Umsetzung der neuen Möglichkeiten in der
Agrarindustrie aber liegt bei den Mästern. Verbraucher können diesen
Prozess forcieren, indem sie nachhaltig produzierte Fleisch- und
Wurstwaren kaufen.

Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
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