Weser-Kurier:Über den Bahnhofsvorplatz schreibt Jürgen Hinrichs:

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Das ist Schilda, eine Posse, doch zu lachen gibt es
nichts. Was auf der Baustelle vor dem Bremer Bahnhof passiert,
spottet jeder Beschreibung. Zunächst ging es nach dem Verkauf des
Grundstücks überhaupt nicht voran. Dreieinhalb Jahre, bis endlich mit
den Arbeiten begonnen wurde. Danach: Pleiten, Pech und Pannen. Die
Erde rund um die Baugrube sackte ab, ein Straßenbahngleis musste
gesperrt werden, die Hochstraße geriet in Schieflage. Gekrönt wird
das jetzt mit dem Rausschmiss des Tiefbauunternehmens. Eine
Nachricht, die man gar nicht glauben mag. Wird die Grube jemals dicht
sein, und stehen dann auch Häuser drauf? Der Murks könnte größer
nicht sein, und das ja nicht irgendwo in der Stadt, sondern an einem
Ort, an dem Bremen seine Gäste empfängt und wieder verabschiedet.
Nicht auszudenken, wenn der Investor die Baustelle nicht in den Griff
bekommt. Kann auch sein, dass er finanziell in Bedrängnis gerät oder
ihm nach der fristlosen Kündigung vom Tiefbauer juristisch
Schwierigkeiten gemacht werden. Alles das ist möglich, ausschließen
kann man am Bremer Loch nichts mehr.

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