Weser-Kurier:Über den Bildungsmonitor schreibt Norbert Holst:

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Es ist ja immer so eine Sache mit diesen Rankings.
Die gut Platzierten freuen sich, die anderen mäkeln an der
Vorgehensweise herum. Der Bildungsmonitor der arbeitgebernahen
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) gewichtet 93 sehr
unterschiedliche Indikatoren. Über die kann man von Fall zu Fall
vortrefflich streiten. Doch wer dieser Studie einfach die
Wissenschaftlichkeit abspricht, wie es beispielsweise die
Bildungsgewerkschaft GEW tut, macht es sich zu leicht. Die Studie
zeigt sehr wohl, wo in den einzelnen Ländern der Schuh drückt. So
auch für Bremen: In Sachen Hochschulen und Ausbildungsangebote steht
das Land richtig gut da. Bei den allgemeinbildenden Schulen gibt es
hingegen immer noch einen großen Nachholbedarf. Man denke etwa an die
Probleme der Grundschulen. Doch der Monitor zeigt auch: Bremen hat
ein wenig aufgeholt. Was andere Untersuchungen bestätigen.Der
Bildungsmonitor ist ein bisschen wie ein Schulzeugnis. Die Noten
sagen den Ländern, wo sie stehen, zeigen ihnen ihre Stärken und
Schwächen. An Bremens Schulen ist nicht alles gut – das wissen wir.
Aber es ist auch nicht alles schlecht. Das sollte Anreiz sein, noch
eine Schippe draufzulegen.

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