Weser-Kurier:Über den Bildungsmonitor schreibt Sara Sundermann im „Weser-Kurier“ (Bremen) vom 19. August 2016:

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Zukunftsziel

Bremer Hochschulen locken Studierende aus anderen Bundesländern
an, das kleinste Bundesland bildet in großem Maße fürs Umland mit
aus. Ähnliches gilt für Bremer Firmen: Wenn fast jeder zweite
Ausbildungsplatz in Bremer Betrieben an Jugendliche aus anderen
Bundesländern geht, übernimmt Bremen wichtige Funktionen für andere
mit – und muss sich zugleich vor der eigenen Haustür mit dem Problem
befassen, dass viele Bremer Jugendliche keine Lehrstelle finden.
Wichtigster Ansatzpunkt, um das zu verändern und in die Zukunft zu
investieren, ist, die Schulbildung besser auszustatten. Das ist auch
für die Integration von Flüchtlingen und ein Eintreten gegen soziale
Spaltung zentral.

Für mehr Personal an Schulen hat man sich in Bremen zuletzt auf
den Weg gemacht, aber als Haushaltsnotlageland mit vergleichsweise
kleinen Schritten. Die Zweifel an der harten Schuldenbremse, die
zuletzt auch in der SPD öffentlich hörbar waren, sind richtig. Allein
durch Umschichten im knappen Bremer Haushalt, der an vielen Stellen
hoffnungslos überdehnt ist, werden spürbare Verbesserungen in der
Bildung sonst wohl schlicht kaum zu bezahlen sein.

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